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20.04.2021 | (rsn) - Seinem fünften Platz beim Amstel Gold Race 2019 ließ Maximilian Schachmann (Bora - hansgrohe) drei Tage später beim Flèche Wallonne das gleiche Ergebnis folgen, ehe er die damalige Ardennenwoche als Dritter von Lüttich-Bastogne-Lüttich abschloss. Sollte der gebürtige Berliner am Mittwoch sein Resultat vom diesjährigen Amstel Gold Race wiederholen können, würde das Rang drei in Huy bedeuten.
Allerdings gab sich Schachmann mit Blick auf den “kleinsten“ der drei Ardennenklassiker eher zurückhaltend. “Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Entscheidung immer aus dem verbleibenden Feld heraus fällt. Das wird wohl auch diesmal wieder passieren. Und da es am Ende sehr, sehr steil ist, zähle ich mich eher zum erweiterten Favoritenkreis“, sagte der Paris-Nizza-Sieger zu radsport-news.com mit Blick auf den legendären Schlussanstieg hinauf zur Mauer von Huy, wo auch die 85. Auflage des Fléche Wallonne enden wird.
An seiner körperlichen Verfassung dürfte es zumindest nicht scheitern, wie das Amstel Gold Race gezeigt hat, bei dem Schachmann im Sprint eines Spitzentrios Wout Van Aert (Jumbo - Visma) und Thomas Pidcock (Ineos Grenadiers) bis fast zur Ziellinie Paroli bot und eine herausragende Vorstellung mit Rang drei krönte.
“Klar, ich, fühle ich mich gut und die Form scheint gut zu sein. Allerdings ist das am Mittwoch wieder ein neues Rennen und es kann viel passieren“, sagte der 27-Jährige, dem beim Flèche Wallonne ein starkes Team zur Seite steht, aus dem zwei Fahrer herausragen: Der Österreicher Patrick Konrad belegte in den vergangenen beiden Jahren an der Mauer von Huy jeweils den siebten Platz; der Niederländer Ide Schelling imponierte zuletzt als Vierter beim Pfeil von Brabant und zeigte sich auch beim Amstel Gold Race ausgesprochen angriffslustig. Vielleicht kann der 23-Jährige auch in Huy für eine Überraschung gut sein?
Steffen Radochla betonte gegenüber radsport-news.com dann auch die kollektive Stärke seines Aufgebots, in dem Andreas Schillinger, Patrick Gamper, Jordi Meuus und Cesare Benedetti für Helferrollen vorgesehen sind. “Wir werden mannschaftlich geschlossen auftreten, präsent sein und versuchen, mit guten Beinen in den Schlussanstieg zu kommen“, sagte der Sportliche Leiter von Bora - hansgrohe und fügte an: “Der Flèche Wallonne ist ein sehr spezielles Rennen, vor allem natürlich die Zielankunft, da braucht es wirklich gute Beine, um ein gutes Resultat zu erzielen. Unser Ziel wäre natürlich, das Rennen zu gewinnen, aber das ist aber ziemlich schwer.“
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