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Mit flauem Magen zum Etappenerfolg?

Buchmanns Ausfall ist Großschartners Sieg-Chance

Von Peter Maurer/ Tom Mustroph

Foto zu dem Text "Buchmanns Ausfall ist Großschartners Sieg-Chance "
Felix Großschartner | Foto: Bora - hansgrohe/Bettiniphoto

24.05.2021  |  (rsn) - Ein Etappensieg ist der große Traum, mit dem Felix Großschartner (Bora – hansgrohe) in den Giro d’Italia ging. Der starke Kletterer, der heuer noch die Vuelta a Espana als Kapitän in Angriff nehmen wird, wurde von seiner Mannschaft aber auch ausgewählt, Emanuel Buchmann bei dessen Anstrengungen im Kampf um eine Topplatzierung in der Gesamtwertung zu unterstützen. Brav blieb der Österreicher, dessen Form nun wieder ansteigend wirkte in den vergangenen Tagen, an der Seite des Deutschen.

Nach dem sturzbedingten Ausfall werden er als auch der junge Italiener Matteo Fabbro nun ihre Freifahrtsscheine für Ausreißergruppen lösen können, und so um einen Etappensieg mitkämpfen. "Beim Gedanken daran, ist mir etwas flau im Magen", war der erste Kommentar von Großschartner gegenüber radsport-news.com, angesprochen auf die Möglichkeit, nun eigene Ambitionen auszuwählen.

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Sowohl die Toskana-Etappe als auch jene hinauf auf den Zoncolan wären wie perfekt für einen Versuch gewesen, sich den Traum eines Tagessieges beim prestigeträchtigen Giro zu sichern. Doch an jenen Tagen blieb der Österreicher an der Seite von Buchmann, bekam nicht die Erlaubnis auszureißen. Doch mit dem Massensturz auf der 15. Etappe und dem verbundenen Aus für seinen Ravensburger Kapitän hat sich nun alles verändert.

"Ich war etwas vor Emu beim Sturz und habe nicht genau gesehen, was passiert ist. Es war einfach ein Massensturz, wie er passieren kann. Er war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort", bedauerte der Marchtrenker den Ausfall seines Teamkollegen, der mit einer leichten Gehirnerschütterung und einer blutigen Wunde im Mund die dreiwöchige Landesrundfahrt vorzeitig beenden musste.

"Er hatte ein paar Schnittwunden und das sieht immer erstmal schlimm aus, aber er war bei Bewusstsein", zeigte sich Großschartner auch etwas erleichtert, dass seinem Zimmerkollegen nicht mehr passiert war: "Es ist schade, dass er raus ist. Wir hatten uns viel vorgenommen, wollten aufs Podium und zumindest in die Top fünf. Jetzt müssen wir weitersehen."

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