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Stimmen vor dem 115. Il Lombardia

Evenepoel: “Es gilt, Roglic zu schlagen“

Foto zu dem Text "Evenepoel: “Es gilt, Roglic zu schlagen“"
Remco Evenepoel (Deceuninck - Quick-Step) im Interview | Foto: Cor Vos

09.10.2021  |  (rsn) -Nach seinen überragenden Auftritten bei der Vuelta Espana und den bisherigen italienischen Herbstklassikern gilt der Slowene Primoz Roglic (Jumbo - Visma) auch als großer Favorit für II Lombardia, das letzte der fünf Monumente des Radsports. Wir haben Stimmen der zu erwartenden Protagonisten zusammengetragen.

Primoz Roglic (Jumbo - Visma): “Das Rennen ist eine weitere schöne Herausforderung. Ich möchte meine Saison unbedingt mit einem Sieg beenden. Die Lombardei-Rundfahrt ist mein großes Ziel dieses Blocks italienischer Eintagesrennen. Es ist ein Monument, das für sich selbst spricht. Wir werden als Team unser Bestes geben und sehen, ob wir am Samstag noch einmal um den Sieg kämpfen können.“

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Tadej Pogacar (UAE Team Emirates): “Ich will das Maximum rausholen, Il Lombardia ist ein Ziel, auch wenn die Form nicht optimal ist. Ich liebe die italienischen Rennen, genauso wie ich Italien liebe. Ich nehme jedes Rennen ernst und will konkurrenzfähig sein und gewinnen.“

Adam Yates (Ineos Grenadiers): “Wir werden es am Samstag noch einmal versuchen. Lombardia ist ein großes Ziel und die Form ist da. Ich muss nur die Puzzleteile zusammenfügen. Noch ein Rennen, und hoffentlich werde ich eines Tages ganz oben auf dem Podium landen.“

Remco Evenepoel (Deceuninck - Quick-Step): “Ich möchte die schlimmen Erinnerungen vom letzten Jahr auslöschen. Dieser Sturz damals hat mir vieles genommen, jetzt ist es aber Zeit, nach vorne zu schauen und Revanche zu nehmen. Seit August bin ich wieder der Alte und hoffe, dass meine Form noch bei Il Lombardia auf einem sehr hohen Niveau sein wird. Der letzte Monat war mein bisher schönster auf dem Rad und ich hoffe, mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen zu können. Roglic ist mein Topfavorit auf den Sieg, ihn gilt es zu schlagen.“

Joao Almeida (Deceuninck - Quick-Step): “Samstag wird ein harter Tag. Il Lombardia länger und schwieriger, mit mehr Anstiegen, als die anderen Rennen zuvor. Wir haben ein starkes Team, auf das ich mich verlassen kann. Wir werden zum Beispiel auch Remco Evenepoel am Start haben. Als Team können wir uns da durchaus zeigen. Wenn ich gute Beine habe, werde ich es auch versuchen, das ist sicher. Wir können dort etwas Schönes erreichen, wir müssen nur unsere Karten gut spielen und versuchen, als Team den Sieg bei diesem Monument zu erringen.“

Julian Alaphilippe (Deceuninck - Quick-Step): “Mailand – Turin zu fahren war mit Blick auf Il Lombardia hilfreich. Für das Rennen hat mich mein Sportdirektor Davide Bramati mit allen wichtigen Informationen versorgt. Wir haben ein großartiges Team am Start und auch ich freue mich sehr, das Rennen erstmals im Regenbogentrikot zu bestreiten. Ich weiß, dass es mir liegt und ich hier gut fahren kann."

Vincenzo Nibali (Trek - Segafredo): “Früher war der Rennverlauf oft der gleiche. Mit der neuen Streckenführung wird es daher am Samstag etwas unberechenbarer. Mein Ansatz wird jedoch nicht anders sein als in der Vergangenheit. Es kommt meinen Qualitäten entgegen, dass es ein langes und hartes Rennen wird.“

Bauke Mollema (Trek - Segafredo): “Es ist von Vorteil, ein Außenseiter zu sein, wenn man die Beine hat, um etwas zu erreichen. Wenn Roglic, Evenepoel oder Pogacar angreifen, folgt der Rest sofort. Sie werden ihre Konkurrenten mit einer harten Attacke, die zu sitzen hat, abschütteln müssen. Als Favorit bei den Attacken mitzumachen ist schwierig, weil alle auf einen schauen. Ein Überraschungscoup kann dir da nur schwer gelingen.“

David Gaudu (Groupama - FDJ): “Mit 4.500 Höhenmetern wird es ein hartes Rennen. Die Lombardei-Rundfahrt ist der Klassiker für die Kletterer. Das sind die Rennen, die ich mag. Wir müssen für diesen letzten Klassiker der Saison alles geben, was wir noch haben. Wir müssen intelligent fahren und dann werden wir schauen, was dabei rauskommt. Wir sind sehr motiviert.“

Thibaut Pinot (Groupama - FDJ): “Ich habe mich an den vergangenen Tagen etwas müde gefühlt. Bei der Coppa Bernocchi habe ich einen guten Job gemacht, bei Mailand-Turin hatte ich einen schlechten Tag. In Körperlicher Hinsicht bin ich am Ende meines Zyklus‘. Ich starte il Lombardia als Helfer für David, ich denke, er hat die Form, um aufs Podium zu kommen. Ich werde auf jeden Fall alles tun, um ihm und dem Team zu helfen, die Saison gut zu beenden.“

Lorenzo Rota (Intermarché - Wanty-Gobert: “Nicht ein Kilometer des Rennens ist mir unbekannt. Ich kenne jede Kurve, was ein wichtiger Faktor bei Il Lombardia ist. Es gibt viele technische und gefährliche Abfahrten, wo ich die Streckenkenntnis zu meinem Vorteil ausspielen kann – entweder um ein Loch zu reißen oder eines zuzufahren. Ich kann es kaum abwarten, den Passo di Ganda, einen meiner Lieblingsanstiege im Training, unter Rennbedingungen zu fahren. Meine Chancen vorauszusagen ist nicht einfach. Aber ich werde auf jeden Fall alles raushauen, um ein gutes Ergebnis für mein Team zu erzielen.

Aleksandr Vlasov (Astana - Premier Tech): “Ich habe richtig gute Erinnerungen an Il Lombardia. Bei einem Monument Dritter zu werden, ist etwas Besonderes und im letzten Jahr war es ein unglaubliches Rennen. In diesem Jahr findet das Rennen wieder zu seinem angestammten Termin statt, während wir im letzten Jahr im August fuhren. So wird es zumindest nicht so heiß sein wie im letzten Jahr, dazu kommt noch die veränderte Streckenführung. Ich freue mich auf das Rennen, aber es stehen viele starke Fahrer am Start, so muss man abwarten, was passieren wird. Ich bin jedenfalls motiviert und gebe mein Bestes, um ein weiteres gutes Ergebnis zu erzielen.“

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