Auch wenn die Ergebnisse das nicht zeigen:

Froome sieht sich erstmals seit 2019 wieder zu 100 Prozent fit

Von Sebastian Lindner

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Chris Froome (Israel - Premier Tech)| Foto: Cor Vos

26.04.2022  |  (rsn) – Fast drei Jahre ist der schwere Sturz von Chris Froome auf einer Trainingsfahrt während des Criterium International nun her. Doch seitdem hat der viermalige Tour-de-France-Sieger nie wieder richtig Fuß fassen können im Peloton. Bis heute gelang ihm weder in seinem letzten Jahr bei Ineos Grenadiers noch für sein aktuelles Team Israel – Premier Tech eine Top-20-Platzierung, nicht auf einer Etappe und schon gar nicht im Gesamtklassement. Doch nun, vor der anstehenden Tour de Romandie, sieht sich der 36-Jährige erstmals seit seinem Horror-Unfall und Knieproblemen im letzten Winter wieder zu 100 Prozent körperlich fit, behauptete er vor dem Start des Rennens.

Sein bisheriger Saisonverlauf gibt allerdings keine Hinweise auf zumindest annäherend 100 Prozent. Von den beiden Rundfahrten, die er in diesem Jahr bestritt, beendete er nur eine. Bei Coppi e Bartali finishte er als 86. der Gesamtwertung, die Tour of the Alps beendete er ohne Ergebnis, weil er auf der letzten Etappe außerhalb des Zeitlimits ins Ziel kam. Und auch bei der Tour de Romandie erwartet der Brite keine Wunder.

“Es ist ein perfektes Rennen, um die Form für die Zukunft zu testen“, sagte Froome. “Ich bin hier, um mein Bestes zu geben.“ Und das scheint sich weiterhin auf Helferdienste zu beschränken. “Wir haben hier ein sehr starkes Team mit Jakob Fuglsang, Michael Woods und Patrick Bevin, der die Türkei-Rundfahrt gewonnen hat. Ich werde ihnen also helfen. Es ist ein guter Test für mich.“

Der Kanadier Woods wird mit dem Rückenwind aus Top-10-Resultaten bei Lüttich-Bastogne-Lüttich und dem Fleche Wallonne als Kapitän ins Rennen gehen. “Zunächst werde ich auf Etappenjagd gehen und dann sehen wir mal, wie es in der Gesamtwertung aussieht“, sagte der 35-Jährige in einer Teammitteilung. “Jakob (Fuglsang) und Paddy (Bevin) können mir ein bisschen den Druck nehmen, wir können so auch aggressiver fahren.“ Froome spielt in den Planungen offenbar keine erwähnenswerte Rolle. Auch das deutet nicht unbedingt darauf hin, dass mit dem Briten in irgendeiner Form zu rechnen sein könnte.

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