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21.03.2025 | (rsn) - Sanremo Women führt am Samstag von Genua nach San Remo, wobei der Großteil der Strecke identisch ist mit dem zweiten Teil von Mailand-Sanremo. Von 1999 bis 2005 wurde das Rennen als Primavera Rosa ausgetragen. Die erste Ausgabe seit 20 Jahren ist also auch für die Österreicherin Christina Schweinberger (Fenix – Deceuninck) eine Premeire.
“Generell sind die Rennen in Italien immer ein Highlight für uns, denn unser Hauptsponsor kommt aus Italien“, erzählte die 28-Jährige im Gespräch mit RSM vor den 156 Kilometern, die am Samstag auf sie warten. Seit Wochenanfang schon hält sich die Tirolerin an der Ligurischen Küste auf und fuhr im Training gleich dreimal den Parcours ab.
“Es ist eine coole und schöne Strecke, aber es ist auch ein wenig schade, dass das Wetter am Samstag nicht mitspielen soll“, meinte Schweinberger angesichts der regnerischen Prognosen. Diese könnten laut der Österreicherin bei der Anfahrt bis zum hügeligen Finale für ungewollte Action sorgen: “Durch die Städte muss man sicher aufpassen, denn es wird rutschig werden.“
Schweinberger erwartet aber ein ganz anderes Rennen als das der Männer, wo oft die Sprinter auf der Via Roma jubeln konnten. “Wenn man sich die Aufgebote ansieht, so setzen die meisten Teams auf berglastige Fahrerinnen“, meinte Schweinberger, die Attacken schon vor der Cipressa und dem Poggio vermutet.
“Die ersten 100 Kilometer sind eher unspektakulär, aber wenn die kleinen Hügel anfangen, dann wird es sicherlich richtig zur Sache gehen. Denn der Capo Berta ist eigentlich der steilste des Rennens“, so Schweinberger. “Grundsätzlich sind die Cipressa und der Poggio eher besser für mich, aber ein neues Rennen ist schwer einzuschätzen. Im Endeffekt werde ich dort ums Überleben kämpfen, mit Puck Pieterse haben wir eine Fahrerin, die in toller Form ist und die dort auch noch wirklich was bewegen kann.“
Ihr Team sieht sie vor allem für das Finale mit mehreren Optionen sehr breit aufgestellt, auch wenn Schweinberger die Rolle der Topfavoritin nicht ihrer Teamkollegin Pieterse zutrau, sondern eher der Weltmeisterin Lotte Kopecky (SD Worx – Protime), die am Samstag ihr erstes Straßenrennen der Saison bestreiten wird.
“Es wird für alle schwer, sie auf den Anstiegen abzuhängen und im Sprint hat sie die besten Reserven“, erzählte Schweinberger, die aber auch die sehr erfahrenen Athletinnen im Feld im Blickfeld hat: “Immer, wenn wir ein Rennen völlig neu oder als Premiere hatten, dann waren sie vorne dabei. Sie können sich extrem gut an neue Strecken anpassen und das Geschehen dort super antizipieren. Daher ist auch Marianne Vos auf meiner Liste weit oben.“
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