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20.02.2026 | (rsn) – Eine Zielgerade gab es in Lopera zum Ende der 3. Etappe der Andalusien-Rundfahrt (2.Pro) nicht, dafür einen verwinkelten Parcours, durch den sich ein Feld im Massensprint quälen musste. Fast schon verwunderlich, dass dabei Nichts passiert ist, denn Berührungen gab es zwischen den Protagonisten des Finales reichlich. Drei Mann gingen schließlich fast parallel auf die allerletzten Meter. Und es war Milan Fretin (Cofidis), der dabei sein Vorderrad leicht vor dem von Paul Penhoet (Groupama – FDJ) und Christophe Laporte (Visma – Lease a Bike) über die Linie brachte.
Laporte wurde dabei noch ein wenig von seinem Anfahrer Axel Zingle ausgebremst, der seinem Sprintkapitän in der Beschleunigungsphase vors Rad fuhr, weil er seinerseits von Fernando Gaviria (Caja Rural – Seguros RGA) bedrängt wurde. Doch auch der Kolumbianer versuchte nach einem Schulterduell mit Tom Pidcock (Pinarello – Q36.5) zuvor nur, nicht in die Absperrgitter zu geraten – alles geschuldet den vielen kleinen Ecken in der Streckenführung auf den letzten Metern.
Sieger Fretin hingegen hatte eine Linie gefunden, die nahezu problemlos an allen anderen Konkurrenten vorbeisteuerte; der Geschwindigkeitsüberschuss zahlte sich letztlich aus. Der Cofidis-Kapitän feierte nach 181 Kilometern, die in Jaén ihren Ausgangspunkt nahmen, seinen ersten Saisonsieg.
In der Gesamtwertung hat weiterhin Ivan Romeo (Movistar) die Nase vorn. Er führt mit sieben Sekunden Vorsprung vor Andreas Leknessund (Uno-X Mobility) und dem neuen Dritten Laporte, der durch die Zeitgutschrift für Rang drei jetzt nur noch 50 Sekunden Rückstand hat.
Ein Quartett um Josh Burnett (Burgos – Burpellett – BH), der auf den bisherigen Etappen bereits als Ausreißer auffällig wurde, bestimmte einen dieses Mal ruhigen Tag mit bis zu drei Minuten Vorsprung. Burnett sammelte unterwegs weitere Bergpunkte ein und verteidigte damit das Trikot auf seinen Schultern. Elf Kilometer vor dem Ziel war dann allerdings Schluss für die Gruppe.
Das Profil der 3. Etappe | Foto: Veranstalter
Vor allem Visma – Lease a Bike übernahm für die letzten Kilometer das Kommando und verhinderte durch die hohe Geschwindigkeit, dass sich auf dem welligen Terrain Attacken erfolgreich umsetzen ließen. So hatte Jan Christen (UAE – Emirates – XRG) nochmal versucht, einen Massensprint zu verhindern. Visma unterband diesen Vorstoß aber erfolgreich.
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