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22.02.2026 | (rsn) – Ruanda ist wieder im Radsport-Fieber. Zwar sind es dieses Mal nicht die Weltmeisterschaften und das Feld damit nicht annähernd so elitär besetzt wie im vorangegangenen Spätsommer. Doch die alljährliche Tour du Rwanda (2.1) ist wieder im Land, acht Etappen stehen an. Die erste davon endete nach 173 Kilometern in einem Massensprint mit dem Sieg durch Itamar Einhorn (NSN Development) vor Hodei Munoz (Soudal – Quick-Step). Jermaine Zemke wurde als bester Deutscher für Rembe – rad-net Siebter. Noch näher am Sieg war sein Teamkollege Miguel Heidemann. Der war nach langem Ausreißversuch erst auf dem letzten Kilometer noch gestellt worden.
Die deutsche Mannschaft ist eines von 13 Kontinental-Teams, zu denen als zweite deutsche Kraft auch Bike Aid zählt. Dazu kommen ein paar Nationalmannschaften. Hochklassiger wird es in diesem Jahr nicht.
Und auch ansonsten überwiegen vorerst die schlechten Nachrichten. Denn wie die Organisatoren des Rennens bekanntgeben mussten, gab es am Rande des Rennens zwei Tote und mehrere Verletzte zu beklagen. “Die Leitung der Tour du Rwanda bedauert, die Öffentlichkeit über einen Unfall zu informieren, der sich heute während der 1. Etappe in der Region Gabiro ereignet hat, bei dem ein Begleitfahrzeug von der Straße abgekommen ist und mehrere Zuschauer erfasst hat“, heißt es in einem Statement. “Leider sind zwei Menschen ums Leben gekommen und sechs weitere wurden verletzt. Die Verletzten werden medizinisch versorgt, und wir beobachten ihren Zustand aufmerksam. Die ruandische Nationalpolizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Wir sprechen den betroffenen Familien unser aufrichtiges Beileid aus und setzen uns weiterhin für die öffentliche Sicherheit ein.“
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