Nach Fehleinschätzung bei der Andalusien-Strecke

Frustrierter Pidcock spricht über verpasste Chancen

Von Sebastian Lindner

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Am letzten Anstieg der Andalusien-Rundfahrt lässt Tom Pidcock seine Konkurrenten stehen und fährt zum Tagessieg. Vorher ärgert er sich aber über verpasste Chancen. | Foto: Cor Vos

23.02.2026  |  (rsn) – Für Tom Pidcock lief die Andalusien-Rundfahrt (2.Pro) nicht unbedingt nach seinem Geschmack. Auch wenn der Brite in Diensten von Pinarello – Q36.5 der Schlussetappe noch seinen Stempel aufdrücken und so seinen ersten Saisonsieg feiern konnte, so richtig glücklich war er mit dem Auskommen des Rennens nicht. Denn, das zeigt auch das Endergebnis, auch der Gesamtsieg wäre möglich gewesen. Pidcock beendete die Ruta del Sol als Dritter mit 27 Sekunden Rückstand auf Sieger Ivan Romeo (Movistar).

Romeo war gemeinsam mit dem Zweiten der Endabrechnung, Andreas Leknessund (Uno-X Mobility), auf der 2. Etappe mit einem knapp 80 Kilometer langen Ausreißversuch durchgekommen, der dem Duo am Ende 54 Sekunden Vorsprung einbrachte. Ein Abstand, der nicht mehr aufzuholen war. “Wir haben einen Tag lang die Gesamtwertung aus den Augen verloren. Und wir haben Fehler gemacht, als wie die Strecke hier beurteilt haben“, sagte Pidock in einem Statement seines Teams. In seiner Vorstellung wäre das Rennen an den verbleibenden Etappen deutlich schwieriger gewesen, als es sich letztlich herausstellte.

“Wir haben hier Chancen vertan“, sagte er deutlich. “Deswegen war ich wirklich frustriert. Wir haben im Winter so hart trainiert. Wir uns sehr engagiert. Wir sind nach Chile gereist, haben viel Arbeit investiert.“ Insofern war zumindest der abschließende Tagessieg noch ein wenig Linderer für die ansonsten rauen Gefühle. Und so fand der 26-Jährige dann doch noch ein paar schöne Worte für den letzten Tag in Andalusien: “Es hat sich gut angefühlt.“ Und fast schon pflichtschuldig: “So hat sich doch noch alles gelohnt.“

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