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02.03.2026 | (rsn) –Nach Platz drei im Vorjahr und Rang zwei gestern beim Omloop van het Hageland (1.1) hat Lara Gillespie (UAE – ADQ) Samyn Ladies (1.1) gewonnen. Ihrer Freude gab sie vor den TV-Kameras direkt nach dem Zieleinlauf Ausdruck: “That was so fun!“ Kurz zuvor hatte die Irin noch ihrer Teamkollegin Elynor Bäckstedt gedankt, die der Siegerin perfekt den Wegebnete und selbst Neunte wurde. Im Sprint des Nonetts chancenlos Zweite wurde Marthe Goossens (AG Insurance – Soudal) vor Marthe Truyen (Fenix – Premier Tech). Platz vier ging an Caroline Andersson (Liv – AlUla – Jayco), die direkt vor ihrer Teamkollegin Quinty Ton den Zielstrich überquerte.
“Ich wollte ein schweres Rennen und das Team hat von Kilometer 0 bis zum Ende einen Superjob gemacht“, erzählte Gillespie. Ein Sonderlob gab es für Bäckstedt. “Sie ist eine fantastische Teamkollegin und ich liebe es, mit ihr in einer Mannschaft zu fahren“, sagte die 24-Jährige nach ihrem ersten Saisonerfolg. “Wir wissen, wie wir zusammen fahren müssen. Wir lesen quasi einanders Gedanken und Beine. Sie ist eine Topfahrerin. Es war perfekt“, fügte sie an.
Eine zehnköpfige Spitzengruppe bestimmte das Finale des Rennens im Alleingang. Bekanntester Name war Gillespie, die nominell auch die endschnellste der Zehn war und mit Bäckstedt noch eine Helferin dabei hatte. Die letzten 15 Kilometer nahmen die Ausreißerinnen mit zwei Minuten Vorsprung in Angriff. Auf den Steinen der Dote de la Roquette konnte sich niemand lösen, doch Amber van der Hulst (VolkerWessels) verlor den Kontakt zu ihren Begleiterinnen.
Bäckstedt beruhigte die Lage wieder und setzte sich allein an die Spitze. Die Angriffe an der 300 Meter langen Cote des Nonettes konnte die Britin mit noch acht zu fahrenden Kilometern auf dem Kopfsteinpflaster parieren. Bei der nächsten Steigung 1,5 Kilometer danach teilte Ton die Gruppe. Zum Führungssextett gehörte ihre Teamkollegin Andersson, Goossens, Truyen, Kamilla Aasebö (Uno-X Mobility) wie auch Gillespie. Vier Kilometer vor dem Ziel kamen Bäckstedt und zwei Kontrahentinnen wieder heran.
An der 500 Meter langen Rue Belle Vue sollte drei Kilometer vor dem Ziel die Vorentscheidung fallen. Attacken gab es nicht, dem hohen Tempo fielen Bäckstedt und Marta Jaskulska (Human Powered Health) und auch Alessia Vigilia (Uno-X Mobility) wieder zum Opfer. Die Italienerin kam kurz vor dem Teufelslappen erneut heran. Ihren direkt folgenden Angriff vereitelte Gillespie selbst und anschließend sorgte die herangekommene Bäckstedt fürs Tempo.
Ton wagte auf der ansteigenden Zielgerade eine frühe Attacke, die Gillespie aber perfekt neutralisierte. Sie ließ ein Sprintloch und startete ihren Spurt mustergültig. Ihre Konkurrentinnen standen nicht auf dem Foto erreichten den Zielstrich rund zehn Radlängen hinter der Siegerin.
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