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15.04.2026 | (rsn) – Mit der Verpflichtung von Louis Barré (Intermarché – Wanty) hoffte Visma – Lease a Bike auf eine merkliche Verstärkung seiner Fraktion für die hügeligen Frühjahrsklassiker. Doch der Belgier, im vergangenen Jahr Sechster des Amstel Gold Race (1.UWT), hat bisher erst zwei Eintagesrennen für das niederländische Team bestritten, bei denen er jeweils nicht das Ziel erreichte.
Bei den mit dem Amstel Gold Race beginnenden Ardennenklassikern wird der 26-jährige Barré gar nicht erst am Start stehen, wie sein Sportdirektor Mathieu Heijboer gegenüber Wielerflits bestätigte. “Louis hatte bereits einen turbulenten Winter hinter sich, da er erst spät zu unserem Team stieß. Er hatte damals auch etwas mit dem Knie zu kämpfen und war mehrmals krank.“, erzählte der Niederländer.
Nach einem Höhentrainingslager sei Barré dann aber erkrankt, weshalb man den Neuzugang nach Hause geschickt habe. “Er konnte noch nicht über einen längeren Zeitraum richtig trainieren und an seiner Form arbeiten. Daher sind die hügeligen Klassiker vorerst nicht mehr machbar“, sagte Heijboer.
Dies ist ein weiterer Rückschlag für Visma – Lease a Bike, das ursprünglich mit einem Quartett für die Ardennenklassiker geplant hatte. Doch zuerst trat Simon Yates völlig überraschend zurück, ehe Barré mit seinen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Zuletzt musste auch noch Ben Tulett die Baskenland-Rundfahrt (2.UWT) wegen Knieproblemen vor der Schlussetappe aufgeben. Bleibt nur noch Matteo Jorgenson als einzige Speerspitze übrig.
Beim Amstel Gold Race wird Barré durch durch Per Strand Hagenes ersetzt. “Er ist in Topform und wir sind überzeugt, dass er auch das Gold Race gut meistern wird. Normalerweise würde Per jetzt pausieren“, sagte Heijboer über den 21-jährigen Norweger, der bei den Kopfsteinpflasterklassikern beeindruckte und Zweiter bei der E3 Saxo Classic wurde, ehe er am vergangenen Sonntag bei Paris-Roubaix zu Wout van Aerts Helferriege gehörte.
Der Belgier, der das Amstel Gold Race 2021 gewinnen konnte, wird nach seinem Triumph im Velodrome von Roubaix eine geplante Rennpause einlegen und erst wieder am 7. Juni zur Tour Auvergne - Rhône-Alpes (2. UWT / ehemals Critérium du Dauphiné) ins Feld zurückkehren.
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