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01.05.2026 | (rsn) – Dorian Godon (Ineos Grenadiers) hat seinen zweiten Sieg bei der diesjährigen Tour de Romandie (2.UWT) gefeiert. Der Französische Meister entschied im Sprint einer rund 30-köpfigen Spitzengruppe die 3. Etappe über 176,6 Kilometer rund um Orbe vor dem Neuseeländer Finn Fisher-Black (Red Bull – Bora – hansgrohe) und dem Franzosen Valentin Paret-Peintre (Soudal – Quick-Step) für sich. Als Tagesvierter verteidigte Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) das Gelbe Trikot des Gesamtführenden. Rang fünf ging an den Kolumbianer Sergio Higuita (XDS – Astana).
Florian Lipowitz (Red Bull - Bora - hansgrohe) kam mit der ersten Gruppe ins Ziel und behauptete seinen zweiten Rang im Gesamtklassement.
Nachdem er sich als Erster an der Bergwertung in Suchy fünf Punkte hatte gutschreiben lassen, war Steinhauser mit dabei, als sich nach 25 Kilometern eine siebenköpfige Gruppe formierte, in der neben dem Deutschen noch Sam Oomen (Lidl – Trek), Damiano Caruso (Bahrain Victorious), Lorenzo Germani, Josh Kench, Rémy Rochas (alle Groupama – FDJ) und Steff Cras (Soudal – Quick-Step) mitmischten. Ihr Vorsprung blieb auf den ersten hügeligen 100 Rennkilometern konstant bei rund zwei Minuten. Etwa 65 Kilometer vor dem Ziel rutschten Steinhauser und Rochas in einem Kreisverkehr weg. Der Franzose riss dabei auch noch Oomen mit sich. Glücklicherweise konnten alle drei Fahrer das Rennen wieder aufnehmen, und Rochas, der einige Meter zurückgefallen war, schaffte kurz nach der letzten von drei Zielpassagen wieder den Anschluss. Der folgende Zwischensprint in Bavois und auch die Bergwertung in Oulens-sur-Echallens holte sich Germani kampflos.
Das Streckenprofil der 3. Etappe der Tour de Romandie | Foto: Veranstalter
Rochas musste sich noch vor dem zweiten Zwischensprint von der Spitzengruppe verabschieden. Sein Teamkollege Germani holte sich hier ein weiteres Mal 15 Punkte ab, doch wenige Kilometer später war er auch nicht mehr vorne dabei. 38 Kilometer vor dem Ziel und knapp sieben Kilometer vor der Bergwertung am Col du Mollendruz (2.Kat.), dem schwersten Anstieg des Tages, sprengte Caruso mit seiner Attacke die Gruppe. Nur Steinhauser und Cras konnten annähernd mithalten und bildeten ein Verfolgerduo mit wenigen Sekunden Rückstand auf den Italiener, der zuvor keinen Meter Führungsarbeit übernommen hatte.
An der Bergwertung hatte Caruso 25 Sekunden Vorsprung auf Steinhauser und Germani. Das Peloton lag auch nicht mehr weit zurück, denn dank der Tempoarbeit von Red Bull – Bora – hansgrohe schrumpfte der Rückstand auf unter eine Minute. In der langen Abfahrt schaffte es Caruso nicht, sich weiter abzusetzen. 17 Kilometer vor dem Ziel fuhren Steinhauser und Cras an den Spitzenreiter heran, wieder beteiligte sich Caruso nun nicht an der Tempoarbeit. Das Peloton, aus dem Godon kurzzeitig herausgefallen war, lag aber nur noch 20 Sekunden zurück.
Ineos Grenadiers, Lidl – Trek und Red Bull machten gemeinsam die Tempoarbeit und schafften es damit, das Trio zwei Kilometer vor dem Ende einzuholen. Kurz darauf zog Carlos den Sprint für seinen Teamkollegen Godon an, dem aber Fisher-Black zuvorkam. Auf den letzten Metern kam der Französische Meister aber noch am Neuseeländischen Zeitfahrmeister vorbei und holte sich damit zweiten Sieg bei der Tour de Romandie.
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