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02.06.2026 | (rsn) - In wenigen Worten zu vermelden, deshalb aber nicht weniger wichtig: In unserer Rubrik "Kurz gemeldet" fasst die Redaktion von radsport-news.com die Kurznachrichten des Tages aus der Welt des Radsports zusammen, die keiner ausführlicheren Erklärung bedürfen. Kurz scrollen, schnell informiert.
John Allert ist offenbar nicht mehr der Geschäftsführer des britischen WorldTour-Rennstalls Netcompany – Ineos. Das berichten das englischsprachige Radsport-Portal Domestique und der britische Radsport-Journalist Daniel Friebe (The Cycling Podcast). Allert sei bereits vor einem Monat zurückgetreten, kurz nachdem Netcompany als neuer Titelsponsor des Teams bekanntgegeben worden war. Eine offizielle Bestätigung dessen gibt es vom Team jedoch noch nicht.
Der 2022 als Managing Director zum Team gestoßene und 2024 zum Geschäftsführer gewordene Allert war maßgeblich am Vertragsabschluss mit dem dänischen IT-Unternehmen beteiligt und für die Verhandlungen verantwortlich. Ursprünglich habe sich Allert bereits im Winter verabschieden wollen, so Friebe, doch die Verhandlungen mit Netcompany schloss er noch ab.
Laut Domestique wird das Team, an dessen Spitze seit knapp einem Jahr de facto wieder David Brailsford steht, keinen Ersatz für Allert suchen. Brailsford, der auch den Sektor Sport allgemein bei Teameigner Ineos überwacht, agiert als "Team Principal", also Teamchef, Geraint Thomas als "Director of Racing" und Scott Drawer als "Performance Director".
Zwei Monate nach seinem Sturz bei der Flandern-Rundfahrt steht Matteo Trentin an diesem Wochenende vor seinem Comeback. Nach einer Erholungs- und Rehabilitationsphase aufgrund eines Schlüsselbeinbruchs und dreier gebrochener Rippen wird der Italiener bei der Tour Auvergne – Rhône-Alpes an den Start gehen, um sich auf die Höhepunkte dieses Sommers vorzubereiten.