--> -->
02.06.2026 | (rsn) – Nachdem bei der Itzulia (2.WWT) bereits die Form stimmte, das Ergebnis dem großen Aufwand, den sie betrieb, aber nicht gerecht wurde, will Antonia Niedermaier (Canyon – SRAM) nun beim Giro besser abschneiden. Rang vier im Bergzeitfahren war für die 23-Jährige, die erstmals nicht mehr um die Nachwuchstrikots kämpfen kann, nach drei Einrolletappen ein guter Auftakt, aber dennoch nicht ganz das, was sie sich erhofft hatte. Zumindest nicht von der Platzierung her.
“Klar, der vierte Platz ist immer ein bisschen enttäuschend, weil man natürlich auf das Podium will, aber insgesamt bin ich ziemlich zufrieden“, wird Niedermaier in einer Mitteilung ihres Teams zitiert. „Die anderen waren einfach stärker, und ich finde, ich bin trotzdem ein super gutes Rennen gefahren, also kann ich stolz auf das Ergebnis sein.“ Auf die Tagessiegerin Anna van der Breggen (SD Worx – Protime) fehlten ihr zwar knapp anderthalb Minuten, auf Demi Vollering (FDJ United – Suez) sind es aber nur 16 und 22 auf Marlen Reusser (Movistar).
“Ich hatte keine Schwächephasen und war durchweg ziemlich konstant – ich konnte auf dem Anstieg und auch im ersten Abschnitt, wo es eher flach war, richtig Gas geben. Ich habe die Fahrt gut gemeistert und einen guten Rhythmus gefunden, daher denke ich, dass ich ein wirklich gutes Zeitfahren hingelegt habe“, analysierte die Canyon-Kapitänin ihre Leistung.
Wie auch weite Teile der Konkurrenz sehnte Niedermaier die erste echte Prüfung der diesjährigen Italien-Rundfahrt regelrecht herbei. “Es war gut, meine Beine nach den ersten drei Etappen, die mehr oder weniger flach waren, endlich auf die Probe zu stellen, und ich bin wirklich froh, dass wir jetzt in die Anstiege kommen.“ Platz vier im Zwischenstand nach vier Tagen ist dafür eine gute Ausgangsposition.