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14.06.2026 | (rsn) – Jasper Philipsen (Alpecin – Premier Tech) hat die 2. Ausgabe des Copenhagen Sprint (1.UWT) gewonnen. Der Belgier war der schnellste eines aufgrund eines Massensturzes nur rund 30-köpfigen Feldes, das erst auf den letzten Metern die letzten Ausreiser einholte.
Der Däne Tobias Lund (Decathlon – CMA CGM) wurde Zweiter, der Australier Sam Welsforf vervollständigte nach 228 Kilometern das Podium in der dänischen Hauptstadt. Lunds Anfahrer Tord Gudmestad kam als Vierter vor dem Niederländer Danny van Poppel (Red Bull – Bora – hansgrohe) und dem Heidelberger Maximilian Walscheid (Lidl – Trek) ins Ziel.
Für Philipsen war es nach dem Nokere Koerse (1.Pro) und Gent-Middelkerke (1.UWT) erst der dritte Sieg dieser Saison. Seit seinem Aus bei Paris-Roubaix (1.UWT) vor zwei Monaten hatte er keinen Wettkampf mehr bestritten. “Es hat wehgetan, nach so langer Zeit wieder die Geschwindigkeit in die Beine zu bekommen. Das Tempo lag den ganzen Tag sehr hoch. Auf so einem Stadtkurs muss man auch immer wieder beschleunigen. Es war wirklich schwer für den Körper“, sagte er im Ziel-Interview.
Ein später Massensturz schaltete eine Großzahl der Sprinter aus. “Das hatte großen Einfluss darauf, wie sich das Finale entwickelt hat. Es war den ganzen Tag hektisch. Letztes Jahr gab es im Finale auch schon einen Crash. Das ist schade für die Sturzopfer und auch schade um den Sprint Royal. Ich hoffe, dass es allen gut geht. Leider gehört Pech zum Sport dazu“, meinte der Alpecin-Kapitän.
Walscheid und sein Teamkollege Tim Torn Teutenberg kamen unbeschadet durch den Unfall. Der Routinier nahm den Bahnspezialisten auf der Zielgeraden ans Hinterrad, spurtete ihm dann aber davon. Als Sechster wurde Walscheid bester Deutscher, Teutenberg musste mit dem 18. Platz zufrieden sein.
Das Streckenprofil des Copenhagen Sprint | Foto: Veranstalter
Die Gruppe des Tages, bestehend aus Anders Foldager (Jayco – AlUla), Rune Herregodts (UAE – Emirates – XRG), William Levy Blume (Uno-X Mobility) und Mads Andersen (Nationalmannschaft Dänemark), konnte 18 Kilometer vor dem Ziel wegen des Massensturzes im Feld Atem schöpfen.
Sie lagen zu diesem Zeitpunkt nur noch 24 Sekunden vorn, doch das Peloton hinter ihnen zerfiel und nur noch rund 30 Mann bildeten den ersten Teil, viele Sprinter wie Tim Merlier (Soudal – Quick-Step), Dylan Groenewegen (Unibet – Rose Rockets) und Vorjahressieger Jordi Meeus (Red Bull – Bora – hansgrohe) fehlten allerdings.
Erst auf den letzten 500 Metern wurde das Quartett gestellt, da raste der Decathlon-Zug an den Vieren vorbei. Lund Andresen hatte dann aber Philipsens Antritt nichts mehr entgegenzusetzen. Welsford kam noch stark auf, zu mehr als Platz drei reichte es aber nicht mehr.
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