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17.06.2026 | (rsn) – Matteo Fiorin (Solme – Olmo – Arvedi) hat die 4. Etappe des Giro Next Gen gewonnen. Nach 152 Kilometer holte der Italiener in den Straßen Coratos kurz vor dem Zielstrich seinen kurz zuvor gerade enteilten Landsmann Nicolo Pizzi (Technipes - #inEmiliaRomagna - Caffè Borbone) noch ein. Der wurde vor einem dritten Italiener, Davide Donati (Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies), Tageszweiter. Seth Dunwoody (Bahrain Victorious Development) belegte Rang vier vor Nicolo Arrighetti (General Store - Essegibi - F.Lli Curia), der Belgier Jasper Schoofs (Soudal – Quick-Step) verteidigte die Gesamtführung.
“Ich hatte Sonntag Geburtstag und da habe ich wegen der Hitze sehr gelitten. Jetzt habe ich mir das perfekte Geschenk gemacht“, freute sich der 21-Jährige im Ziel-Interview. Fiorin fuhr einen extrem langen Sprint – und das war die richtige Entscheidung.
“Ich wollte diese Chance nutzen. Es war ein schwerer Sprint. Ich bin in zweiter Position in den letzten Kilometer eingefahren, aber ich hatte ein paar Probleme in einer Kurve. Ich habe ein paar Positionen verloren, als ich so 20. war, habe ich einmal durchgeatmet“, sagte er: “Dann bin ich all out gegangen und das Timing war perfekt.“
Die Gruppe des Tages bildete sich erst 60 Kilometer vor dem Ziel bei der ersten Auffahrt zum Castel del Monte. Mit Matthew Dodd (Ineos Grenadiers Academy) und Jesper Stiansen (Tudor Development) wurden zwei starke Kletterer von Marco Martini (Technipes - #inEmiliaRomagna - Caffè Borbone) begleitet.
Da Soudal – Quick-Step Devo und die Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies auf der Hut waren, kam das Trio nie mehr als eine Minute weg. So versuchten fünf Fahrer um Moritz Mauss (UAE – Emirates – Gen Z) den Sprung nach vorn, scheiterten damit aber 20 Kilometer vor dem Ziel, als es zum zweiten Mal den Anstieg hinaufging.
Das Streckenprofil der 4. Etappe des Giro Next Gen | Foto: Veranstalter
Den schaffte nur Dodd noch vor dem Peloton. Der Brite baute seinen zeitweilig nur noch zehn Sekunden großen Vorsprung wieder auf fast eine halbe Minute aus. Fünf Kilometer vor dem Ziel war es aber um den Solisten geschehen. Unter dem Teufelslappen attackierte Pizzi und düpierte damit das Feld. Fiorin setzte 400 Meter vor dem Ziel zum Sprint an und holte den sichtlich überraschten Spitzenreiter noch ein.
Beim deutschen KT-Team Lidl – Trek Future Racing gaben am vierten Renntag gleich drei Fahrer auf, unter ihnen auch die beiden Klassementfahrer Liam O’Brien und Jack Ward. Max Bock (Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies) wurde als 33. bester Deutscher und behauptete seine gute Ausgangsposition im Klassement.
Hier liegt Schoofs sechs Sekunden vor Simone Zanini (XDS – Astana Development). Donati behauptete die Spitzenposition in der Punktewertung. Dodd übernahm das Bergtrikot.
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