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19.05.2007 | Heute gab’s eine Premiere für mich: Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich eine Etappe von mehr als 250km gefahren. So viel habe ich bisher nicht mal im Training absolviert. Die Etappe heute war flach, aber nicht einfach, weil die ganze Zeit über richtig Zug drin war. Dazu noch ein fieser Wind von der Seite, der es nicht erlaubte, dass man sich im Feld versteckte. Schon ein komisches Gefühl, nach 160 Kilometern auf den Tacho zu schauen und daran erinnert zu werden, dass man noch 100 vor sich hat.
Nachdem die obligatorische Gruppe weggegangen war, hatten wir Sprinterteams das Rennen zunächst gut unter Kontrolle. Am einzigen Anstieg des Tages hat aber plötzlich Quick Step richtig Krawall gemacht und dafür gesorgt, dass eine Gruppe mit mehreren Sprintern abgehängt wurde. Leider war auch unser Frösi dabei. Ich fuhr in der Spitzengruppe und versuchte direkt nach der Abfahrt vergeblich Funkkontakt mit meinem Sportlichen Leiter Christian Henn aufzunehmen, weil ich nicht wusste, wie weit Frösi und die anderen hinterher fuhren. Als der Kontakt wieder stand, war es aber zu spät, um mich zurückfallen zu lassen.
Von der Teamleitung wurde ich nach dem Rennen zwar nicht kritisiert, aber ich ärgere mich schon, im Anstieg nicht bei Frösi geblieben zu sein, um ihm helfen zu können. Die Aufholjagd kostete Frösi dann wohl zu viele Körner, so dass er in die Entscheidung um den Tagessieg nicht mehr eingreifen konnte.
Von dem kleinen Malheur abgesehen, bin ich mit dem Tag heute zufrieden. Mein Ellenbogen ist zwar noch nicht wieder ganz in Ordnung, aber im Rennen behindert mich die Verletzung nicht mehr. Respekt habe ich vor der morgigen Etappe. Da erwartet uns gleich nach dem Start ein Anstieg und wenn da die falsche Gruppe geht, könnten abgehängte Fahrer am Ende Probleme mit dem Zeitlimit bekommen. Das darf mir auf keinen Fall passieren, denn mein Giro-Ziel heißt Mailand.
Bis morgen
Tim
Für Tim Klinger ist der 90. Giro d’Italia ein ganz besonderes Rennen. Der 22-jährige Nachwuchsfahrer vom Team Gerolsteiner bestreitet die erste dreiwöchige Rundfahrt seiner noch jungen Karriere. Für Radsport aktiv berichtet Klinger täglich von seinen Erlebnissen beim zweitgrößten Radrennen der Welt.
Das war’s: Ich bin heute auf der 12. Etappe des Giro d’Italia mit einer leichten Sehnenreizung im Knie ausgestiegen, die sich schon gestern bemerkbar gemacht hatte. Gestern Abend hatte sich unser
Das war der ruhigste Tag bisher bei diesem Giro. Ich hatte den Eindruck, dass nach dem schweren Tag gestern und in Erwartung der Berge ab morgen keiner so richtig Interesse daran hatte, wegzufahren. N
Nach der heutigen Etappe bin ich ganz schön fertig. Unterwegs hatte ich eine Phase, in der gar nichts mehr ging. Der Grund: Auf den ersten 100km hatte ich definitiv zu wenig gegessen und getrunken. S
Heute hatten wir die erste ruhige Etappe bei diesem Giro. Das hat mir richtig gut gefallen, und wahrscheinlich war ich nicht der einzige im Feld, der das so empfand. Schön, dass die Kollegen nach der
Vor der heutigen Etappe hatte ich ja einigen Bammel. Wie befürchtet, wurde direkt vom Start weg attackiert – und das, obwohl es berghoch ging. Da hieß es von Anfang an Anschlag fahren. Ich mag es
Es scheint aufwärts zu gehen mit mir. Heute lief es jedenfalls schon viel besser als in den letzten Tagen. Ich hoffe, ich habe das Schlimmste jetzt überstanden. Der Ellenbogen hat bei Erschütterung
So gut es bei Robert Förster heute lief, so schlecht lief es bei mir. Ich hatte den ganzen Tag praktisch am ganzen Körper Muskelschmerzen - angefangen im Schulterbereich, über den Rücken bis in
Heute hätte ich mich am Schlussanstieg gerne richtig getestet. Ich fühlte mich überraschend gut, meine Sturzverletzungen haben mich unterwegs nicht behindert. Trotzdem konnte ich nicht zeigen, was
Unser Team ist in einem Ferienort rund 20 km südlich von Salerno untergebracht, wo am Mittwoch die 4. Etappe des Giro d’Italia starten wird. Der Wind pfeift laut ums Hotel und ich bekomme einen Ein
Die italienischen Gitter mögen mich offenbar nicht. Auch heute hatte ich eine schmerzhafte Begegnung mit ihnen. Es ist schon bitter, dass es mich so heftig erwischte, denn ich habe mich auch auf der
Mit meiner Leistung beim Teamzeitfahren heute kann ich zufrieden sein, obwohl ich im Finale beinahe gestürzt wäre. Für uns lief es insgesamt nicht schlecht, Platz 13 entspricht ungefähr dem, was m
Für Tim Klinger ist der 90. Giro d’Italia ein ganz besonderes Rennen. Der 22-jährige Nachwuchsfahrer vom Team Gerolsteiner bestreitet die erste dreiwöchige Rundfahrt seiner noch jungen Karriere.
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