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18.06.2011 | (rsn) – Auf der letzten Bergetappe der Tour de Suisse hat Mathias Frank (BMC) zwar einen Platz im Gesamtklassement eingebüßt. Aber als Neunter ist der 24-Jährige weiterhin bester Schweizer Fahrer. Frank kam mit der Favoritengruppe 4:39 Minuten hinter Tagessieger Thomas De Gendt (Vacansoleil-DCM) ins Ziel – nachdem er auf den letzten Kilometern des Schlussanstiegs nach Serfaus ebenso beeindruckend wie vergeblich attackiert hatte.
So belegte Franks Teamkollege George Hincapie als bester BMC-Fahrer den neunten Platz bei der Bergankunft. Der 38-jährige US-Amerikaner hatte zuvor den Sprung in die 17 Fahrer starke Ausreißergruppe geschafft, die schließlich den Sieg unter sich ausmachte.
"Der Plan war, jemanden in die Fluchtgruppe zu bringen, so dass sie Mathias Frank helfen konnten. Aber die Gruppe war am Ende zu weit weg von jener mit George", erläuterte BMC-Sportdirektor Michael Sayers die Taktik seines Teams, das sich tags zuvor auf der 6. Etappe nach Triesenberg/Malburn in Liechtenstein auch von einem Sturz, in den fast alle BMC-Fahrer verwickelt waren, nicht aus dem Konzept bringen ließ.
Vor allem nicht Mathias Frank, der sich nach dem Unfall, der sich 25 Kilometer vor dem Ziel ereignete, mit Hilfe seiner Helfer bis zum Beginn des Schlussanstiegs wieder zurück zur Spitzengruppe gekämpft hatte. Im Finale zählte der BMC-Kapitän zu den stärksten Fahrern und verbesserte sich schließlich zwölften auf den achten Gesamtrang.
"Es war beeindruckend. Mathias hat den Tag noch gerettet", so Sayers nach der Etappe. "Es war wirklich Pech, dass er stürzte. Vielleicht hätte er es sonst sogar auf das Podium geschafft." Frank kam im Tagesklassement schließlich auf Rang sieben.
"Ich weiß nicht, wie der Sturz passierte, aber ich habe zum Glück nur einige Blessuren. Ich blieb ruhig und fuhr meinen Rhythmus. Vor dem Sturz hatte ich sehr gute Beine. Wer weiß, was passiert wäre, wenn ich nicht gestürzt wäre. Mein Ziel bleibt ein Top Ten-Rang", hatte Frank nach der Bergankunft erklärt. Nach dem gestrigen Tag ist er seinem Ziel wieder ein Stück näher gekommen.
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