Chinesische Delegation legt erneut Protest ein

Vogel/Welte: Teamsprint-Goldmedaille in Gefahr?

Foto zu dem Text "Vogel/Welte: Teamsprint-Goldmedaille in Gefahr?"
Kristina Vogel (re.) mit Miriam Welte nach dem Olympiasieg | Foto: ROTH

10.08.2012  |  London (dapd) - Kristina Vogel und Miriam Welte müssen womöglich um ihren Olympiasieg im Teamsprint bangen. Die chinesische Delegation hat ein zweites Mal beim Radsport-Weltverband UCI Einspruch gegen die Disqualifikation ihrer Mannschaft wegen eines Wechselfehlers eingelegt. Der erste Einspruch war am vergangenen Freitag bereits abgewiesen worden.

Chinas Teamchef Pan Zhichen argumentierte in dem Schreiben an die UCI, dass Jinjie Gong und Shuang Guo in allen drei Läufen ihre Fahrtechnik nicht geändert hätten und demnach eine Strafe viel früher hätte ausgesprochen werden müssen. Es werde mit zweierlei Maß gemessen, kritisierte Zhichen in der Zeitung "China Daily". UCI-Präsident Pat McQuaid wollte die Disqualifikation in London nicht kommentieren und verwies auf die Entscheidung der Kommissäre.

Vogel und Welte hatten das Finale eigentlich deutlich mit 0,179 Sekunden Rückstand auf die Weltrekordhalter verloren, bevor ihnen überraschend Gold zugesprochen wurde. Auf ähnliche Weise waren sie durch die Disqualifikation der Britinnen ins Finale gekommen.

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