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40. Mittelmeer-Rundfahrt: Niederländer gewinnt Zeitfahren

Boom mit Radtausch ins Gelbe Trikot

Foto zu dem Text "Boom mit Radtausch ins Gelbe Trikot"
Lars Boom (Blanco) | Foto: ROTH

07.02.2013  |  (rsn) – Mit seinem Sieg auf der 2. Etappe der 40. Mittelmeer-Rundfahrt (Kat. 2.1) hat der Niederländer Lars Boom (Blanco) am Donnerstag die Führung im Gesamtklassement übernommen. Der 27-jährige Boom entschied das 24 Kilometer lange Zeitfahren von Cap d'Agde nach Sète-Mont-Saint-Clair in der Zeit von 32:25 Minuten für sich und löste damit Auftaktsieger André Greipel (Lotto-Belisol) im Gelben Trikot ab.

Platz zwei sicherte sich der Belgier Maxime Monfort (RadioShack-Leopard), der 22 Sekunden langsamer als Boom unterwegs war, vor dem Franzosen Anthony Roux (FDJ/+0:36) und dem Schweden Thomas Lövkvist (IAM/+0:43).

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„Ich habe mich heute großartig gefühlt und alles lief gut, vom Start bis ins Ziel“, sagte Boom nach dem Rennen. „Es gab starken Seiten- und einigen Rückenwind. Am Anfang sah ich Marco Pinotti genau vor mir und ich konnte schon rund zehn Kilometer vor dem Ziel zu ihm aufschließen.“

Entscheidend war für Boom aber die Tatsache, dass er vor dem Beginn des zwei Kilometer langen und bis zu 15 Prozent steilen Schlussanstiegs seine Zeitfahrmaschine gegen ein herkömmliches Straßenrad eintauschte. „Das machte wohl den Hauptunterschied. Das Klettern ging so sehr viel besser.“

Auch der zweitplatzierte Monfort war mit dem Tag zufrieden. „Es war ein sehr schwerrer Kurs, aber ich bin sehr glücklich“, sagte der 30-Jährige. „Die letzten zwei Kilometer ging es richtig steil bergan. Hier habe ich Zeit auf Lars Boom verloren, andererseits habe ich über die gesamte Distanz hin Boden auf meine Konkurrenten gut macht.“

Wie RadioShack-Sportdirektor José Acevedo ankündigte, wolle das Team nun auf Gesamtsieg fahren. „Die Etappe am Samstag zum Mont Faron wird entscheiden. Und wir wollen mit Maxime die Gesamtwertung gewinnen“, sagte der Portugiese, und Monfort fügte an: „Fahrer wie Roux oder Roy sind vielleicht bessere Kletterer, aber ich will’s versuchen.“

Eine hervorragende Leistung Monforts junger Teamkollege Bob Jungels (RadioShack-Leopard), der nur vier Sekunden hinter dem Franzosen Jérémy Roy (FDJ/+0:47) auf dem sechsten Platz landete. Der Luxemburger Neoprofi trägt nun das Weiße Trikot des besten Jungprofis.

Rang sieben belegte der Portugiese José Goncalves (La Pomme Marseille/+0:52), gefolgt vom Iren Nicolas Roche (Saxo-Tinkoff/+0:54) und Greipels belgischem Teamkollegen Jürgen Roelandts (+0:54). Der Schwede Gustav Larsson (IAM/+0:57) komplettierte die Top Ten.

Der Österreicher Thomas Denifl (Vacansoleil-DCM/+1:25) kam auf Platz 20. Greipel spielte erwartungsgemäß keine Rolle und kam mit knapp drei Minuten Rückstand auf Platz 80.

Die Abstände des Zeitfahrens sind praktisch auch die in der Gesamtwertung. Boom führt mit 22 Sekunden vor Monfort und 36 auf Roux.

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