Sechs Solo-Starter aus D, A, CH - Charity-Projekte

RAAM: Kalorien verbrennen - gegen Hunger und für Mädchen

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Martin Neitzke ist seit rund einer Woche in den USA und akklimatisiert sich. | Foto: Noitzko Ultracycling

14.06.2022  |  (rsn) - Heute startet in Oceanside an der kalifornischen Pazifik-Küste das Race Across America. Mit dabei im 33-köpfigen Feld der Solo-Starter/innen sind zwei Deutsche, ein Österreicher, zwei Schweizer und eine Schweizerin, einige von ihnen zum ersten Mal. Letzteres gilt auch für den 39-jährigen Darmstädter Martin Neitzke, der 2019 Zweiter beim Race Across Germany geworden war und sich so für das RAAM qualifizierte.

Wie die meisten der RAAM-Teilnehmer/innen wird auch Neitzke seinen Auftritt in den USA in den kommenden maximal zwölf Tagen – das Zeit-Limit beim wohl härtesten Radrennen der Welt – nutzen, um Spenden für einen guten Zweck zu sammeln. Der Darmstädter arbeitet mit "Plan International" zusammen und verbrennt seit dem 1. Mai Kalorien für das Plan-Projekt "Mangelernährung verhindern" in Kambodscha.

Martin Neitzkes Ziel ist es, von willigen Spenderinnen und Spendern mindestens drei Cent pro Kilokalorie zu sammeln, die er in den kommenden Tagen verbrennt - wie schon bei seinem 24-Stunden-Einsatz am 1. Mai, als er von Frankfurt an der Oder nach Eschborn zum Rad-Klassiker Eschborn - Frankfurt radelte. In den kommenden Tagen wird Neitzke beim Race Across America über 110 000 Kilokalorien auf der rund 4900 Kilometer langen Strecke verbrauchen.

Martin Neitzke sammelt beim Race Across America Spenden für Plan International. | Foto: Noitzko Ultra-Cycling

"Bereits wenig Geld kann in Kambodscha einen Unterschied zwischen leeren Tellern und nahrhafter Mahlzeit machen", sagt Neitzke auf seiner Website über das Plan-Hilfs-Projekt, für das er in den USA nun in die Pedale tritt.

Um Martin Neitzke bei seinem Abenteuer in den Vereinigten Staaten von Amerika zu beobachten, lohnt es sich, seinen Social-Media-Kanälen zu folgen – zumal der zehnköpfige Begleit-Tross des Jüngsten unter den deutschsprachigen Einzelstartern seine Gefolgschaft regelmäßig und interessant mit schönen Fotos und Videos auf dem letzten Stand hält.

Auch der zweite deutsche Solo-Starter Rainer Steinberger hält mit seiner Crew die Gefolgschaft via Instagram auf dem Laufenden – und sammelt ebenfalls für einen guten Zweck. Der Verein Nala e.V. setzt sich für Mädchen und Frauen ein, "die in unserer modernen Gesellschaft unter dem brutalen Ritual der weiblichen Genital-Beschneidung leiden, obwohl diese ein Verstoß gegen die Menschenrechte ist", sagt Steinberger über das Charity-Projekt, auf das er mit seinem RAAM-Auftritt aufmerksam machen will.

Spannend zu beobachten sein – wenn auch ohne Charity-Projekt - wird sicher auch die zweimalige RAAM-Siegerin aus den Jahren 2016 und 2018, Nicole Reist aus der Schweiz. Sie startet zum dritten Mal in den USA (hier der Instagram-Kanal der 37-Jährigen).

Und natürlich darf der österreichische Wirtschafts-Professor Kurt Matzler nicht vergessen werden, den wir gestern bereits vorgestellt haben.

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