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27.05.2010 | (Ra) - Noch bis Dienstag, 1.6. gelten für das diesjährige "Race Around Austria" (RAA; 20. - 26. 8.) vergünstigte Meldegebühren. "Unser Extrem-Rennen bringt die besten Ultra-Radfahrer nach Österreich", sagt Pressesprecher Heiko Mandl. "Angesprochen sind alle Amateure, die bereits 24-Stunden-Rennen in den Beinen haben, aber nicht zum Race Across America kommen können oder wollen, da ihnen eine Kontinent-Durchquerung entweder finanziell oder aufgrund der extremen Länge nicht möglich ist", so Mandl: "Das Extreme Race Around Austria ist die europäische Alternative zum RAAM."
In rund hundert Stunden werden die Hügellandschaften Ober- und Niederösterreichs, die pannonische Tiefebene, die steirische Weinstraße, Großglockner und Silvretta, Vorarlberg, das Inntal und das Salzachtal durchfahren. Dabei gelten die "klassischen" Regeln, angelehnt an das RAAM: Nonstop fahren, kein Windschatten, Rückstrahler, nachts Licht.
Der Start zum RAA ist auch in Zweier- und Vierer-Teams möglich. "Bei einem 4er-Team kommt jeder auf rund sechs Fahrstunden, und das aufgeteilt auf einen ganzen Tag", weiß Pressesprecher Mandl: "Die Karenzzeiten sind so ausgelegt, dass es im Team für jeden möglich ist, Österreichs längstes Abenteuer zu bewältigen." An den Zwischenstationen entlang der Strecke gibt es für Teamfahrer, die nicht im Einsatz sind, Schlaf- und Ruhemöglichkeiten.
Es wird übrigens nicht wie vergangenes Jahr am Sonntag gestartet, sondern am Freitag. Der Vorteil: Musste 2009 eine ganze Woche Urlaub für das RAA geplant werden, fallen durch den Start am Wochenend-Beginn zwei Tage des Rennens nicht auf einen Arbeitstag.
Die bisher prominentesten Anmelder bei den Einzelfahrern sind die beiden österreichischen Extremsportler Christoph Strasser und Franz Preihs. "Das Race Around Austria ist für mich eine echte Alternative zum RAAM", erklärt Preihs: "Ist in Amerika die riesige Distanz die Herausforderung, punktet das RAA mit extrem vielen Höhenmetern auf relativ kurzer Strecke."
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