25. April - Ötztal - Staffel-Wettkampf - Rennrad, Mtb, Ski, Berglauf, Klettern, Kajak

Peak to Creek: Jan Ullrich wieder dabei

Foto zu dem Text "Peak to Creek: Jan Ullrich wieder dabei"
Jan Ullrich am Haiminger Sattele (1699 m) | Foto: peaktocreek.at

08.04.2015  |  (Ra) - Ein wenig geziert hat er sich dieses Jahr (oder war's sein neues Management?) - aber heute hat Jan Ullrich den "Peak to Creek"-Organisatoren wieder fest zugesagt, den Rennrad-Part beim "Allstar Team 3" zu übernehmen. Immerhin geht's ja in gut zwei Wochen schon los...

Die sechste Edition des Staffel-Rennens zieht erneut namhafte Top-Athleten aus aller Welt ins Ötztal - darunter der österreichische Radrennfahrer Thomas Rohregger, der deutsche Mountainbiker Wolfgang Eysholdt, der siebenfache "DolomitenMann"-Sieger Markus Kröll, der österreichische Meister im Wettkampf-Skibergsteigen, Alexander Fasser, und Kletter-Legende Hansjörg Auer.

In Teams zu je sieben Athleten werden die Teilnehmer in den Disziplinen Skibergsteigen, Ski, Mountainbike, Berglauf, Klettern, Rennrad, Kajak und Rafting um den "Dainese Peak to Creek"-Titel kämpfen.

Erstmals dabei sind Slalom-Weltmeister und "Dainese Rider" Manfred Mölgg, der tschechische Kajak-Olympiasieger Vavřinec Hradilek, und der britische Mtb-"Enduro Series"-Sieger Alex Stock.

Extrem-Kajaker Severin Häberling aus der Schweiz meint: „Ich kenne keine Veranstaltung, bei dem so viele Extrem-Sportler aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen kommen. Diese Kajak-Strecke ist eine der schwierigsten weltweit. Wir kämpfen alle als Individuen, wenn es um unsere eigene Disziplin geht, schlussendlich überqueren wir jedoch als Team die Ziellinie. Das finde ich großartig!“

RENNRAD
Auch die Rennradfahrer werden in 2015 wieder an ihre physischen Grenzen gehen: Insgesamt müssen die Athleten 1047 Höhenmeter auf 36,1 km zurücklegen. Letztes Jahr gelang es Thomas Rohregger, einen Rückstand von 15 Minuten aufzuholen; so verhalf er seinem "Allstar 1"-Team zum Sieg.

Auch dieses Jahr kann man von Rohregger wieder eine starke Leistung erwarten. Neben den körperlich anspruchsvollen Etappen zeichnet sich die Veranstaltung besonders durch ihre einzigartige Atmosphäre aus: „Peak to Creek ist eine tolle Veranstaltung, und bietet die perfekte Gelegenheit, um viele Profi-Athleten und Freunde aus unterschiedlichen Sportarten zu treffen“, so Rohregger.

MOUNTAINBIKE
Die BMX-Profis Alex Stock aus Großbritannien und Daniel Gathof aus Deutschland nehmen zum ersten Mal am "Dainese Peak to Creek" teil. „Seit meinem 18. Lebensjahr bin ich mit dem Mountainbike in den Alpen unterwegs. Auf der Downhill-Strecke fühle ich mich sicher. Das lange, flache Stück hingegen wird für mich definitiv eine Herausforderung. Ich habe bereits mit einem speziellen Training begonnen, um mich so gut wie möglich vorzubereiten", sagt Alex Stock.

SKIBERGSTEIGEN
Der österreichische Meister im Wettkampf-Skibergsteigen, Alexander Fasser, bringt die besten Voraussetzungen mit, um einen spannenden Wettkampf zu garantieren: „Ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben, um gleich zu Beginn einen guten Start für mein Team hinzulegen. Da ich bereits zum dritten Mal an der Veranstaltung teilnehme, sind meine Rafting Fertigkeiten mittlerweile auch nicht so schlecht“, erzählt Fasser.

SKIFAHREN
Die Strecke der Skifahrer verläuft über 40 Grad steile Rinnen, vereiste Pflicht-Tore, und eine vier Kilometer lange Skiroute durch das Rettenbachtal. Zum ersten Mal mit dabei ist derb italienische Slalom-Weltcup-Sieger Manfred Mölgg: „Nach der Saison freue ich mich darauf, an einem Rennen ohne Slalomstangen teilzunehmen, und als Team anzutreten. Wegen der abwechslungsreichen Strecke auf Piste und Gelände wird die Wahl der richtigen Ski eine große Rolle spielen.“

BERGLAUF
Der siebenfacher "DolomitenMann"-Sieger Markus Kröll nimmt bereits zum vierten Mal am "Dainese Peak to Creek" teil und weiß, dass das Rennen durch die neue Route eine neue Dimension bekommt: „Die Veränderungen auf der Laufstrecke werden die diesjährige Veranstaltung noch spannender machen.

Während man in einem normalen Rennen von A nach B läuft, müssen die Bergläufer beim Peak to Creek von A nach B, und später von B nach C laufen. Das sieht man nicht oft. Die Pause stellt definitiv eine Schwierigkeit dar. Man muss darauf achten, dass die Temperatur konstant bleibt und sicherstellen, dass der Laktat-Gehalt im Blut nicht zu hoch wird. Das ist eine kritische Phase, die von einigen Athleten unterschätzt werden könnte.“

KLETTERN
Hansjörg Auer, österreichische Kletterer-Legende und "Dainese Peak to Creek Ambassador", hat sich gemeinsam mit dem Organisations-Team ein besonderes Format für die kräftezerrende Etappe überlegt: „Um die Relevanz der Disziplin Klettern zu steigern, haben wir einige Änderungen vorgenommen. Die Athleten müssen zwei Felswände erklimmen, die rund drei Minuten Laufzeit voneinander entfernt sind. Die neue Location und die Granitblöcke am Tauferberg sind einzigartig, und bieten den perfekten Hot Spot, um das Geschehen zu verfolgen“.

KAJAK
Der tschechische Olympiasieger Vavřinec Hradilek, und der deutsche Kajaker Quirin Haslberger werden sich neben anderen Top-Kajak-Fahrern von der Weller-Brücke hinunter nach Ötz, durch die starke Strömung auf der schwersten Kajak-Strecke Europas kämpfen.

Auch Extrem-Kajaker Severin Häberling aus der Schweiz lässt sich den Wettkampf nicht entgehen: „Ich wollte schon immer am Peak to Creek teilnehmen. Mein Zeitplan hat es jedoch bisher nicht zugelassen. Ich freue mich sehr darauf, dieses Jahr Teil der Veranstaltung zu sein - es erinnert mich an die Olympischen Spiele. Da ich diese Kajak-Strecke nicht kenne, wird die Etappe sicherlich kein leichtes Unterfangen“, so Hradilek.

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