--> -->
Aus dem Feld heraus sprintete Magnier auf Rang fünf und verwies dabei Groenewegen und Andresen auf die weiteren Plätze. Damit übernimmt der Franzose die Führung in der Punktwertung von Narvaez. In den anderen Wertungen gab es keine nennenswerten Veränderungen. Ich verabschiede mich für heute - am Dienstag geht es weiter mit dem Giro. Bei www.radsport-news.com gibt es den Rennbericht und Hintergründe zu dieser Etappe.
Auf dem letzten Kilometer stellt sich Bais in den Dienst von Maestri. Doch von dessen Hinterrad sprintet Dversnes vorbei und gewinnt vor dem Polti-Profi und Marcellusi.
Es sieht fast so aus, als käme der Sieger aus dem Quartett. Aber die dürfen natürlich nicht pokern, müssen voll durchziehen. 20 Sekunden beträgt der Abstand.
Tudor und Alpecin - Premier Tech sind mit eingestiegen im Pulk. Den anderen Teams gingen nach und nach die Helfer aus. Noch immer 25 Sekunden Abstand. Consonni an der Spitze - das letzte Mittel für Milan.
Walscheid macht für Lidl - Trek die Pace, eben war sogar der Gesamt-9., Derek Gee-West, für das Tempo verantwortlich. Jetzt scheint Walscheid auch auszuscheren, sodass Milan nur noch Simone Consonni bei sich hat. Soudal - Quick Step und Unibet - Rose Rockets sind da personell noch etwas besser aufgestellt. 7000 Meter vor Schluss beträgt der Abstand zur Spitze noch immer 40 Sekunden.
Das Peloton ist jetzt lang gestreckt. Es sieht so aus, als ließen erste Gruppen tatsächlich schon abreißen. Das Renntempo beträgt aktuell 61 km/h.
Dies war die Situation, als Vingegaard mit der Jury diskutierte:
?? Il finale della tappa di Milano varrà solo per la vittoria di tappa!
— Eurosport IT (@Eurosport_IT) May 24, 2026
La Direzione di corsa ha deciso di neutralizzare la frazione di oggi dal penultimo passaggio sul traguardo, perchè giudicato un finale troppo rischioso.
Insomma, l'ultimo giro varrà solo per la vittoria di… pic.twitter.com/GOjjjLLtHk
Die Spitzengruppe hat den Zielstrich zum vorletzten Mal erreicht. Die Glocke läutet nicht nur die letzte Runde ein, sondern auch den Moment, ab dem niemand mehr Zeit im Gesamtklassement einbüßen kann. Der Vorsprung des Quartetts beträgt nur noch 40 Sekunden.
Noch immer haben die vier Ausreißer 1:15 Minuten Vorsprung. Und das Feld nimmt langsam so richtig Schwung auf. Nach wie vor machen Unibet, Lidl - Trek, Soudal und NSN die Pace. Filippo Gana (Netcompany - Ineos) hatte eben Defekt.
Die Jury hat festgelegt, dass die Zeit für die Gesamtwertung gleich an der vorletzten Zielpassage genommen wird. Zuvor hatte sich Vingegaard über eine aus seiner Sicht gefährliche Stelle auf den letzten Kilometern des Rundkurses beschwert. "I almost crashed", sagte er unter anderem. Bei 16,3 Kilometern vor dem Ende ist also das Tagewerk der Gesamtbesten verrichtet.
Sie kommen zum dritten Mal an den Zielstrich. Nun liegen noch zwei Runden vor den Fahrern. Der Abstand zwischen Spitze und Peloton beträgt aktuell 1:30 Minuten. NSN Cycling ist mit in die Nachführarbeit eingestiegen.
Nicht ganz, Manuele Tarozzi (Bardiani) holte sich aus dem Pulk den letzten Zähler am Red-Bull-Sprint. Dversnes bekam 15 Punkte, Bais acht, Maestri fünf und Marcellusi drei.
Dversnes hat den Sprint am Red-Bull-Kilometer gewonnen. Die Bonifikationen sind für die Ausreißer ohne Belang, weil sie allesamt schon deutlich mehr als zwei Stunden Rückstand im Gesamtklassement aufweisen. Aber es gibt dort auch Prämien zu gewinnen. Da die Wertung keinen Einfluss auf das Ciclamino-Klassement hat, wird aus dem Feld heraus nicht gesprintet.
Die zweite Passage des späteren Zielstrichs liegt hinter den Fahrern. Und der Vorsprung des Quartetts ist auf 2:05 Minuten angewachsen. Jetzt müssen sie im Peloton eine Schippe drauflegen. Und prompt steigt EF Education - EasyPost mit in die Tempoarbeit ein.
Das Wetter ist heute ähnlich wie gestern. 31 Grad Celsius lassen die Profis ordentlich schwitzen. Aber auf einer Flachetappe dürfte das weniger ins Gewicht fallen als in den Bergen. Und andererseits hat der Giro die Teilnehmer auch schon mit empfindlicher Kälte und Dauerregen gequält. Da ist Hitze vielleicht weniger schlimm - wobei das typbedingt ist.
Gestern haben die Sprinter naturgemäß gelitten. Aber Milan konnte der Kletterei im Finale sogar etwas Positives abgewinnen, wie er gegenüber Eurosport erklärte: "Das war ein ziemlich harter Tag, schwerer als erwartet, auch mit der Hitze. Aber es war gleichzeitig auch sehr schön mit all den Leuten, die uns im Schlussanstieg noch angefeuert haben. Das habe ich sehr genossen. Jetzt gehen die Augen auf morgen und ich hoffe, ich kann die von Dir angesprochene Show dann bieten und ein möglichst gutes Ergebnis holen."
Sie sind drauf auf dem Rundkurs. Die vier Ausreißer nehmen 1:48 Minuten Vorsprung mit. Drei Italiener und ein Norweger auf einer Mission Impossible.
So gewann Magnier vorhin den Zwischenspurt gegen Narvaez, was ihm einen Punkt einbrachte. Beide haben nun 131 Zähler auf dem Konto.
???? 2' after the leaders, the battle for Ciclamino took a turn!
— Giro d'Italia (@giroditalia) May 24, 2026
???????? Jhonny Narvaez and ???????? Paul Magnier battled it out for P5, and after 14 stages and a half, the two riders are tied for Ciclamino!
???? Follow the #Giroditalia on TV, and on socials, wherever you are ???? pic.twitter.com/ALbU4Mtuf5
Die Fahrer begeben sich in Kürze auf den Rundkurs in und um Mailand. Fünfmal ist der zu absolvieren, das bedeutet, die Jungs kennen den Zielbereich nachher sehr gut, und das kann dazu beitragen, Stürze zu vermeiden.
Im Rennen passiert momentan herzlich wenig. 73 Kilometer vor dem Ziel haben die Ausreißer noch immer rund zwei Minuten Vorsprung. Unibet, Soudal und Lidl - Trek machen die Tempoarbeit im Pulk.
Es wird viel über die Protagonisten des Giro gesprochen, das liegt in der Natur der Sache. Aber auch die Helfer haben interessante Sachen zu erzählen. So zum Beispiel auch Ben Zwiehoff (Red Bull - Bora - hansgrohe) am gestrigen Abend nach der schweren Bergetappe.
Bislang kann Jonas Vingegaard seinen ersten Tag im Maglia Rosa wirklich genießen. Es gab noch keine brenzligen Situationen. Morgen ist Ruhetag - da hatte der Däne unter Garantie schon hektischere Tage in seiner Karriere.
El amarillo del Tour.
— Eurosport.es (@Eurosport_ES) May 24, 2026
El rojo de La Vuelta.
???????? ???????????????? ???????????? ????????????????.
???? Jonas Vingegaard completa la colección y luce la maglia de líder del @giroditalia por primera vez.#GirodItalia #LaCasadelCiclismo pic.twitter.com/hqOeoZJ1WI
Auch wenn Marcellusi, Bais, Maestri und Dversnes gut zusammenarbeiten, die Teams der schnellen Leute lassen hier nichts anbrennen. Der Rückstand des Feldes ist nun schon auf 1:55 Minuten geschrumpft. Nach wie vor erledigen die Helfer von Milan, Magnier und Dylan Groenewegen die Nachführarbeit.
Max Walscheid (Lidl - Trek) war heute vor dem Start ganz optimistisch. Dies sagte er vor dem Start gegenüber radsport-news.com: "Ich denke, wir sind ganz gut drauf. Es war natürlich insgesamt keine leichte Vorbereitung mit dem schweren Tag gestern, aber da muss jeder durch. Wir haben versucht, es halbwegs kräftesparend hinter uns zu bringen – und heute geht’s ab. Ich sehe jetzt keine großen Probleme. Wie immer bei einer Grand Tour wird es hektisch zugehen. Aber die Zielgerade ist zwei Kilometer lang. Wir werden vor Ort gucken, wie die Asphaltqualität ist, aber wir haben ja die Möglichkeit, uns das fünfmal anzugucken. Insofern kann man sich darauf einstellen."
Für Lidl - Trek geht es heute schon um recht viel. Denn in der letzten Woche gibt es noch maximal zwei Chancen für Sprinter, sich einen Etappensieg bei dieser Rundfahrt zu holen. Und der in den vergangenen Jahren erfolgsverwöhnte Jonathan Milan hat bislang noch nicht als Erster den Zielstrich überquert. Ein Sieg heute würde verdammt viel Druck aus dem Kessel nehmen für die deutsche Equipe.
Manche Fotografen geben sich erstaunliche Mühe, um schöne Fotos zu machen:
???? National Giro-graphic... #GirodItalia pic.twitter.com/nyjuIhOCBt
— Giro d'Italia (@giroditalia) May 24, 2026
Es liegen noch 100 Kilometer vor den Rennfahrern. Der Abstand zwischen dem Spitzenquartett und dem Peloton beträgt konstant um 2:25 Minuten. Vor allem Lidl - Trek, Unibet - Rose Rockets und Soudal - Quick Step bestimmen das Tempo.
In Pavia gewinnt Martin Marcellusi den Zwischensprint vor Mattia Bais. Und die Jungs haben sich da nichts geschenkt - das ging richtig knapp aus. Damit hat Marcellusi 25 Zähler insgesamt auf dem Konto. Und auch aus dem Feld heraus wurde richtig gesprintet. Narvaez wurde von Antonio Morgado lanciert, doch Magnier ging locker vorbei. Damit hat er im Kampf um das Maglia Ciclamino mit Narvaez gleichgezogen. Der Ecuadorianer hatte einen Punkt Vorsprung.
Jardi van der Lee (EF Education - EasyPost) ist im Trikot des besten Bergfahrers unterwegs. Es gehört eigentlich Vingegaard, der mit großem Vorsprung führt. Doch van der Lees gestrige Gruppenunternehmung hat sich insofern wenigstens doch gelohnt. Er belegt Platz zwei dieser Sonderwertung.
Jonas Vingegaard ist heute übrigens das erste Mal im Maglia Rosa unterwegs und damit einer von drei aktiven Fahrern, der bei allen drei Grand Tours das Trikot des Führenden trägt. Die anderen beiden sind Primoz Roglic und Richard Carapaz.
Die Ausreißergruppe kann sich aktuell im weiter und weiter absetzen. Zu große Sorgen müssen sich das Peloton und die Sprinter allerdings noch nicht machen. Es ist noch genug Zeit, die Vierergruppe wieder einzufangen.
Früh versucht sich eine Vierergruppe aus Mattia Bais, Martin Marcellusi, Fredrik Dversnes Lavik und Mirco Maestri abzusetzen. Etwas Vorsprung erarbeiten sich die vier vom Peloton, allerdings ist keiner für die Gesamtwertung interessant.
Die 15. Etappe ist nun komplett gestartet, der neutrale Start ist vorüber. Afonso Eulálio ist übrigens nach Mailand nicht mehr mit dem Maglia Rosa, dem Trikot des Führenden, unterwegs, fährt aber trotzdem mit einem besonderen Jersey. Der Portugiese ist in Weiß unterwegs, da er der beste junge Fahrer beim Giro d`Italia ist.
Der neutrale Start hat nun begonnen. Sieben Kilometer ist der neutralisierte Streckenabschnitt lang. Auch heute ist es heiß für den Gesamtführenden Jonas Vingegaard und Co. 31 Grad haben wir heute in Mailand.
Allerdings machen sich mit Paul Magnier und Dylan Groenewegen zwei starke Sprinter berechtigte Hoffungen auf den Sieg. Vor allem der Franzose Magnier zeigte sich beim Giro d`Italia in einer bestechenden Form. Zwei Etappen gewann der Fahrer von Soudal Quick-Step bereits. In der Punktewertung ist nur Jhonatan Narváez vor dem 22-Jährigen. Heute will er seinen dritten Etappensieg feiern.
Für den Italiener Jonathan Milan könnte es vor der Schlussetappe in Rom die letzte Chance auf einen Tagessieg sein. Bisher verlief die Italien-Rundfahrt für sein Team Lidl-Trek enttäuschend, bei den Sprintankünften hatte der viermalige Giro-Etappensieger bislang noch keine Chance. Umso motivierter wird der 25-Jährige am Sonntag an den Start gehen.
In der Modemetropole und Hauptstadt der Lombardei muss das Peloton einen Rundkurs von 16,3 Kilometer absolvieren, der vier Mal gefahren wird. Da die Strecke am Sonntag flach und recht kurz ist, ist mit einem Sprint zum Ende der Etappe zu rechnen. Paul Magnier und Jonathan Milan gehören dann einmal mehr zu den Top-Favoriten auf den Tagessieg.
Hallo und herzlich willkommen zur 15. Etappe des Giro d`Italia. Nach dem ersten Tag in den Alpen geht es zurück in die Po-Ebene. Dabei stehen auf den 157 Kilometern zwischen Voghera und Mailand gerade einmal 200 Höhenmeter auf dem Plan, bevor am Montag der nächste Ruhetag ansteht. Am Samstag sicherte sich Jonas Vingegaard mit einer Machtdemonstration am Berg das Rosa Trikot. Los geht es am Sonntag um 13:40 Uhr, Eurosport.de tickert für euch live. Viel Spaß!