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21.04.2025 | Am Ende steht ein unscheinbarer 20. Platz für Julian Alaphilippe (Tudor), 3:36 Minuten hinter dem Sieger Mattias Skjelmose(Lidl – Trek) beim Amstel Gold Race (1.UWT) 2025. Das Ergebnis wird dem Rennen des zweifachen Weltmeisters aber nicht gerecht, immerhin war er es, der die entscheidende Phase des Rennens einläutete.
"Ich bin zufrieden, ich bereue nichts", sagte er im Ziel. "Ich habe meinem Renninstinkt vertraut und wollte Tadej Pogacars Angriff antizipieren. Aber er hat sich selbst auch antizipiert, das hat es etwas schwierig für mich gemacht." 47,5 Kilometer vor dem Ziel war es seine Attacke, die nur vom slowenischen Überfahrer eine Reaktion hervorrief.
Das Problem des Franzosen: Pogacar (UAE - Emirates - XRG) konnte wenig später noch einen draufsetzen und Alaphilippe nichts mehr entgegensetzten. "Wenn ich einen Moment zur Regeneration gehabt hätte, dann wäre es vielleicht möglich gewesen", sagte der 32-Jährige, "aber Pogacar brauchte einen solchen Moment nicht – anders als ich."
Der Franzose explodierte auf den folgenden Kilometern, konnte auch das Tempo der Verfolgergruppe nicht länger halten und erreichte das Ziel schließlich noch eine weitere Gruppe hinter den Favoriten und dem Spitzen-Trio um Skjelmose, Pogacar und Remco Evenepoel (Soudal – Quick-Step).
Erstmals in diesem Jahr ließ Alaphilippe seine Aggressivität und Fahrweise erkennen, die man vom ehemaligen Weltmeister gewohnt ist. Im Duo mit Pogacar verströmte auch er "Regenbogen-Flair". "Ich habe mich gut gefühlt und will ein Rennen nicht mit Reue beenden", erklärte er. "Ich denke, dass es der richtige Moment war, aber dann brauchte ich Zeit zur Erholung und dadurch habe ich die richtige Gruppe verpasst. Es ist, wie es ist."
Alaphilippe will alle drei Ardennen-Klassiker fahren, mit dem Fléche Wallonne (1.UWT) hat er in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht – dreimal gewann er das Rennen an der berühmten Mauer von Huy. Das Gefühl vom Amstel Gold Race kann er in die folgenden Rennen mitnehmen: "Ich hoffe, dass die nächsten beiden Rennen etwas besser ausgehen", sagte er.
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