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03.05.2019 | (rsn) - Der Spanier Alejandro Valverde (Movistar) wird wegen eines Knochenödems am Kreuzbeins nicht am 102. Giro d’Italia teilnehmen können, der am 11. Mai mit einem Zeitfahren in Bologna beginnt. Wie sein Team mitteilte, werde sich der Weltmeister, der in dieser Saison erst ein Rennen gewinnen konnte und für den zuletzt die Ardennenklassiker besonders enttäuschend verliefen, erst vollständig von der Verletzung erholen, ehe er sich an den Formaufbau für die zweite Saisonhälfte machen werde.
"Es ist schade, letztlich nicht ein großartiges Rennen wie den Giro zu fahren. Aber ich muss auf meinen Körper hören und mich zu 100 Prozent erholen, um den Rest des Jahres bestmöglich bewältigen zu können. Viel Glück für meine Movistar-Teamkollegen in Italien “, twitterte Valverde, der sich die Verletzung bei einem Sturz im Verlauf einer Trainingsausfahrt am Donnerstag vor Lüttich-Bastogne (28. April) zugezogen hatte. Beim letzten und bedeutendsten der drei Ardennenklassiker, den er bereits viermal gewinnen konnte, musste der 39-Jährige rund 100 Kilometer vor dem Ziel vom Rad steigen.
Una pena no poder acudir finalmente a una gran prueba como el #Giro, pero hay que hacer caso al cuerpo y recuperarse al 100% para afrontar lo mejor posible el resto del año. Mucha suerte a mis compañeros de @Movistar_Team en Italia. pic.twitter.com/JzTKfM1D65
— alejandro valverde (@alejanvalverde) 3. Mai 2019
Valverde sollte bei der Italien-Rundfahrt gemeinsam mit seinem Landsmann Mikel Landa im Kampf um den Gesamtsieg eine Movistar-Doppelspitze bilden. Sein Giro-Debüt im Jahr 2016 hatte Valverde mit einem beachtlichen dritten Rang in der Gesamtwertung beendet. Auch ohne den Top-Star wird Movistar ein starkes Aufgebot an den Start der ersten GrandTour des Jahres schicken können. Neben dem 29-jährigen Landa, der am vergangenen Sonntag in Lüttich mit Platz sieben überraschen konnte, und der 2015 bereits Giro-Dritter war, ruhen die Hoffnungen nun auf Richard Carapaz, dem Gesamtvierten und besten Jungprofi des Vorjahres.
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