Österreicher nun Gesamtvierter in der Romandie

Großschartner: “Ich wollte um den Etappensieg kämpfen“

Von Peter Maurer

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Felix Großschartner | Foto: BORA - hansgrohe / Bettiniphoto

03.05.2019  |  (rsn) –Felix Großschartner konnte sich auf der 3. Etappe der Romandie-Rundfahrt rund um Romont auf Platz vier in der Gesamtwertung verbessern. Als Tagesfünfter griff der Österreicher, zuletzt Gewinner der Tour of Turkey auch wieder in den Kampf um den Etappensieg mit ein, der an den jungen Franzosen David Gaudu (Groupama – FDJ) ging.

"Ich wollte unbedingt um den Etappensieg kämpfen, aber da waren ein paar Kollegen einfach stärker", berichtete der Marchtrenker gegenüber radsport-news.com. Nicht einmal der Sturz von Gianluca Brambilla (Trek – Segafredo), konnte den jungen Oberösterreicher aus der Ruhe bringen: "Er hat sich direkt vor mir hingelegt, ich konnte gerade noch so ausweichen."

Auf der langen Zielgeraden musste er sich dann nur Gaudu, dem ehemaligen Straßenweltmeister Rui Costa (UAE Team Emirates), dem Gesamtführenden Primoz Roglic (Jumbo – Visma) und dem WM-Dritten von Innsbruck, Michael Woods (EF Education First), geschlagen geben. "Mal schauen was noch geht. Die Devise ist ganz klar, dass Emanuel Buchmann unser Kapitän ist und wir das Beste für ihn und das Team rausholen. Er ist richtig gut drauf und das hat er am zweiten Abschnitt mit seiner Soloattacke auch gezeigt", blickte der Gesamtvierte der Romandie auf die letzten beiden Tage. Mit der Bergankunft in Torgon wartet noch die Königsetappe und das Rundfahrtsfinale ist ein 17 Kilometer langes Einzelzeitfahren.

"Das Zeitfahren am Schlusstag ist ziemlich flach, aber ich weiß, dass ich zu den besseren Zeitfahrern gehöre von den Bergspezialisten", erzählte Großschartner, der sich aber voll in den Mannschaftsdienst für seinen Kapitän stellen will. Ob auch alle Pässe auf der vierten Etappe abgefahren werden können wird sich wohl am Samstag in der Früh entscheiden, denn es sind kalte Temperaturen und sogar Schneefall in der Westschweiz prognostiziert: "Das ist aber für jeden gleich und mir deshalb egal."

Zu Beginn der Tour wusste der Österreicher seine Form noch nicht ganz einzuschätzen: "Nach der Türkei-Rundfahrt habe ich ein wenig herausgenommen, jetzt wusste ich zu Beginn der Romandie noch nicht, wie ich drauf bin. Die erste Etappe war richtig hart, das war nicht einfach um den Rennrhythmus zu finden und ich musste richtig tief gehen, aber ich konnte mich dann auf der zweiten Etappe gut regenerieren und heute hat es wieder gut gepasst."

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