Denk gelingt wieder ein Transfercoup

Kämna wechselt zu Bora - hansgrohe

Foto zu dem Text "Kämna wechselt zu Bora - hansgrohe"
Lennard Kämna (Sunweb) wechselt zu Bora - hansgrohe. | Foto: Cor Vos

21.08.2019  |  (rsn) - Die Gerüchte hielten sich hartnäckig, nun ist es offiziell bestätigt. Bora - hansgrohe hat Lennard Kämna unter Vertrag genommen. Der 22-jährige, der seit 2017 für das Team Sunweb fuhr, unterschrieb beim Raublinger Rennstall einen Zweijahresvertrag, wie es in einer Pressemitteilung hieß.

"Lennard ist unbestritten ein großes Talent und war mit Sicherheit bei einigen Teams auf der Wunschliste. Umso mehr freue ich mich, dass er sich für uns entschieden hat", kommentierte Team-Manager Ralph Denk den Transfercoup zufrieden.

Und auch Kämna selbst freute sich über den Wechsel und auf die kommenden Aufgaben. "Ich denke, es war an der Zeit für mich, den nächsten Schritt zu gehen. Die Entscheidung zu Bora – hansgrohe zu wechseln, fühlt sich im Moment sehr gut an. Das Umfeld ist extrem professionell und bietet mir die optimalen Entwicklungsmöglichkeiten. Wenn man sich ansieht, wie breit Bora – hansgrohe mit jungen Fahrern in die Spitze vorgedrungen ist, kann man nur sagen: Dort wird vieles richtig gemacht", wurde der 22-Jährige zitiert.

Sein aktuelles Team verlässt der Allrounder aber nicht im Groll. "Die Jahre bei Team Sunweb waren aber auch unglaublich wertvoll und ich bin dem Team sehr dankbar dafür, mich in die WorldTour geholt zu haben", sagte Kämna, der 2018 wegen gesundheitlicher Probleme eine mehrmonatige Auszeit vom Radsport genommen und sich in diesem Jahr mit einer starken Tour de France zurückgemeldelt hatte.

"Es war beeindruckend zu sehen, wie er sich in der letzten Tourwoche präsentiert hat. Immer aktiv, immer vorne dabei und das jeden Tag. Da kann man schon erahnen, dass er sehr belastungsverträglich ist und einen großen Motor hat. Als starker Zeitfahrer ist er auch sehr vielseitig einsetzbar", fügte Denk an.

Bei Bora - hansgrohe wird Kämna in den großen Rundfahrten vermutlich als Helfer von Emanuel Buchmann zum Einsatz kommen, bei einwöchigen Rundfahrten aber auch seine Freiheiten erhalten. "Wohin die Reise mit ihm geht, werden wir die nächsten Jahre sehen. Aber wir werden ihn genauso behutsam aufbauen, wie wir das schon mit Emanuel (Buchmann) oder Pascal (Ackermann) gemacht haben. Er wird seine Chancen bekommen, aber wir werden sicher nichts überstürzen", kündigte Teamchef Denk an.

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