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19.11.2020 | (rsn) - So langsam wird deutlich, wie Douglas Ryder sein Team retten könnte: Wie cyclingnews.com berichtet, soll in den nächsten zwei Jahren der Schweizer Bekleidungshersteller Assos helfen, den Etat zu stemmen, der bei acht Millionen Euro liegen könnte.
Wie schon vermutet, soll aber die afrikanische Wohltätigkeitsorganisation Qhubeka dem Rennstall, der weiterhin in der WorldTour angesiedelt sein wird, seinen Namen geben, während Assos als Co-Sponsor auftritt. BMC fungiert weiterhin als Fahrradsponsor.
Ryder musste neue Geldgeber für das Team des deutschen Sprinters Max Walscheid finden, weil das japanische Telekommunikationsunternehmen NTT seinen Sponsorenvertrag nach sechsjähriger Partnerschaft beendete und auch Co-Sponsor Alcatel-Lucent ausstieg.
Während unter anderem Michael Valgren und Edvald Boasson Hagen nicht gehalten werden konnten - sie wechselten bereits zu EF Pro Cycling beziehungsweise zu Total Direct Energie - sieht es so aus, als würde Top-Sprinter Giacomo Nizzolo bleiben.
"Es ist noch nicht einhundertprozentig sicher, aber normalerweise bekommen wir in den nächsten Tagen die Bestätigung, dass das Team Bestand haben wird", bestätigte Domenico Pozzovivo letzten Montag gegenüber cyclingnews.com. Der Italiener bekam wie Walscheid, Andreas Stokbro, Michael Gogl, Dylan Sunderland und Victor Campenaerts einen Vertrag bis Ende 2022 vorgelegt. Der Kontrakt mit Carlos Barbero wurde um ein Jahr verlängert.
Auch der südafrikanische Kern des Teams soll mit Jay Thomson, Reinardt Janse van Rensburg und Nic Dlamini gehalten werden. Zudem führt Ryder Gespräche mit Simon Clarke von EF Pro Cycling und Fabio Aru (UAE - Team Emirates), der allerdings auch mit Vini Zabù-Brado-KTM in Verbindung gebracht wurde.
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