--> -->
12.11.2021 | (rsn) – Joshua Huppertz (Team Lotto Kern-Haus) liefert Jahr für Jahr konstant gute Leistungen ab, doch der Aufstieg zu den Profis blieb ihm bisher verwehrt. Doch davon lässt sich der 26-Jährige nicht entmutigen. Huppertz absolvierte auch 2021 eine ansprechende Saison, die gekrönt wurde vom Etappensieg bei der tschechischen Sazka-Tour (2.1), wo er auch für einen Tag das Führungstrikot trug.
Nach dem Erfolg beim Arno Wallaard Memorial (1.2) 2018 war dies Huppertz zweiter Sieg in einem UCI-Rennen, aber der erste in der Kategorie .1. Doch nicht nur deshalb äußerte sich der gebürtige Aachener gegenüber radsport-news.com sehr zufrieden über seine Saison. “Die Bilanz fällt positiv aus. Der Sieg bei der 1. Etappe der Sazka Tour in Tschechien überstrahlt natürlich alles. Der Rest der Saison kann sich aber auch sehen lassen, so wie ich denke“, sagte Huppertz.
In der ersten Jahreshälfte überzeugte er vor allem als Helfer. So stand er in Diensten von Christian Koch, der Gesamtzweiter der Rhodos-Rundfahrt (2.2) wurde, und erwies sich als wichtige Stütze von Kim Heiduk, der eine Etappe der Tour d`Eure et Loire (2.2) gewann. "Das hat mich extrem gefreut, da er ein guter Freund von mir ist und endlich für seine harte und vorbildliche Arbeit im Training belohnt wurde“, so Huppertz, der mit dem neunten Rang bei der Zeitfahr-DM sein erstes Spitzenresultat einfuhr, ehe er im August bei der Sazka-Tour in Tschechien den großen Coup landete "Das war natürlich das Highlight der Saison“, sagte Huppertz über seinen Sieg auf der 1. Etappe, bei dem er den Norweger Idar Andersen vom starken Zweitdivisionär Uno-X hinter sich ließ und das Gelbe Trikot eroberte.
Es folgten noch im August Platz elf beim GP Jef Scherens (1.1) und Rang zehn beim Egmont Cycling Race (1.1). Entsprechend motiviert und selbstbewusst reiste Huppertz nach Stralsund zur Deutschland Tour (2.Pro), wo er auf der Auftaktetappe in der Ausreißergruppe des Tages mitmischte und Etappenzehnter wurde. Seine Top-Ten-Platzierung in der Gesamtwertung büßte er erst am letzten Tag ein, auch deshalb, weil ihm zwei Stürze einen Strich durch die Rechnung machten, so dass Huppertz letztlich noch auf Rang 40 zurückfiel.
"Ich bin eine vernünftige Deutschland Tour gefahren, wobei leider durch die beiden Stürze nicht das gewünschte und erhoffte Endresultat rausgesprungen ist. Mit genügend Abstand bin ich trotzdem stolz auf meine Leistung und das Ergebnis der letzten Etappe lässt sich im Nachhinein durch meine Rückenverletzung auch erklären und verstehen“, so Huppertz, der deshalb auch nicht an den letzten Rennen der Rad-Bundesliga teilnehmen konnte und so ein Spitzenresultat in der Gesamtwertung verpasste.
Sturzverletzung und Erkrankung verdarben das Saisonfinale
Dazu kam eine Erkrankung zum Saisonfinale, so dass Huppertz bei den späten Highlights nicht mehr um den Sieg mitfahren konnte. Bei der Ronde van Drenthe (1.1) Ende Oktober reichte es zumindest aber noch für Rang zwölf. "Dass ich noch mal krank geworden bin, war echt bitter, denn ich hatte mich auf Zwolle und Drenthe schon sehr gefreut“, meinte er.
Trotz des unglücklichen Saisonfinales war Huppertz mit dem Radsportjahr 2021 sehr zufrieden, was auch an seinem Team Lotto – Kern Haus lag. "Wir waren sehr erfolgreich. Die Stimmung in der Mannschaft war super und das freut mich besonders“, so Huppertz, der nach einer Vertragsverlängerung in seine bereits achte Saison bei der Mannschaft von Florian Monreal gehen wird.
“Ich fühle mich extrem wohl in der Mannschaft und sie bietet mir ein super Umfeld, um erfolgreich und mit Spaß Rad zu fahren. Die mannschaftliche Stärke wird nächstes Jahr noch ein weiteres Mal gesteigert und wir können hoffnungsvoll auf die nächste Saison blicken“, sagte Huppertz, der für sich selbst wieder einen Saisonsieg angepeilt hat. "Außerdem möchte ich, dass sich die komplette Mannschaft weiter entwickelt, wir als gesamtes Team gut auftreten und einfach Spaß bei den Rennen und auch jenseits der Rennen haben“, fügte er an.
16.12.2021Die radsport-news-Trophäe für den “Fahrer des Jahres“(rsn) - Zum zweiten Mal in Folge zeichnet radsport-news.com in Zusammenarbeit mit der Kunstgießerei Strassacker Maximilian Schachmann (Bora – hansgrohe) als besten Fahrer des Jahres aus. Schon 2020
16.12.2021Vor den Olympischen Spielen lief es deutlich besser als danach(rsn) – Dank einer herausragenden ersten Saisonhälfte ist es Maximilian Schachmann (Bora – hansgrohe) gelungen, sich wie schon 2020 den ersten Platz in der Jahresrangliste von radsport-news.com z
16.12.2021Die Radsport-News-Jahresrangliste 2021 im Überblick(rsn) – Auch in diesem Jahr hat Radsport News wieder mit eigenem Punkteschlüssel den besten Fahrer des deutschsprachigen Raumes ermittelt. In unserer Rangliste 2021 finden Sie die Platzierungen all
16.12.2021Das Punkteschema der Jahresrangliste 2021(rsn) - Damit Sie nachvollziehen können, nach welchen Kriterien die Radsport-News-Jahresrangliste 2021 erstellt wurde, stellen wir Ihnen an dieser Stelle unser Punkteschema vor:Das Punkteschema der R
15.12.2021Nicht nur in den Zeitfahren Top-Leistungen abgerufen(rsn) - Mit sechs Siegen - fünf davon in seiner Paradedisziplin Zeitfahren - sowie seinem ersten Rundfahrtsieg der Karriere - blickt Stefan Küng (Groupama - FDJ) auf die bisher erfolgreichste Sais
14.12.2021Das letzte Quäntchen Glück hat gefehlt(rsn) – Auch wenn er im Jahr 2021 sechs Rennen gewann, so sprach Pascal Ackermann (Bora – hansgrohe) gegenüber radsport-news.com von einer “ein bisschen verlorenen Saison.“ Das lag vor allem
13.12.2021Erfolgserlebnisse auch in einer Saison mit vielen Problemen (rsn) – Triumphale Siege wie im Vorjahr, als er eine Etappe der Tour de France und den Flèche Wallonne gewann, gelangen Marc Hirschi nach seinem Wechsel von DSM zum UAE Team Emirates nicht. Dennoch
12.12.2021Schachmann wieder “mit Ambitionen“ zu Paris-Nizza(rsn) – Maximilian Schachmann (Bora – hansgrohe) wird Ende Januar bei der Mallorca Challenge in die Saison 2022 einsteigen. Das kündigte der Deutsche Meister gegenüber radsport-news.com an. Scha
12.12.2021In einer superstarken Saison einen Kindheitstraum erfüllt(rsn) - Nils Politt (Bora - hansgrohe) kann in sportlicher Hinsicht auf einen Sommer zurückblicken, wie er im Buche steht. Der Hürther fuhr sich in überragender Manier seinen ersten Etappensieg be
11.12.2021Trotz überragender Ergebnisse nicht ganz zufrieden(rsn) – Etappensiege beim Giro d`Italia und der Tour de Suisse, dazu der fünfte Platz in der Gesamtwertung der Vuelta a Espana, wo er auch die Nachwuchswertung zu seinen Gunsten entscheiden konnte:
10.12.2021In Saint-Gaudens gelang der große Befreiungsschlag(rsn) – Ein Tag im Jahr 2021 sticht besonders heraus, wenn die Saison von Patrick Konrad bilanziert wird. Am 13. Juli schrieb der Österreicher Radsportgeschichte, gewann als erst dritter Sportler a
09.12.2021Auch ohne Sieg alles andere als eine schlechte Saison(rsn) – Erstmals in seiner mittlerweile elf Jahre währenden Profikarriere blieb John Degenkolb (Lotto Soudal) in dieser Saison ohne Sieg. Mit seinen Leistungen und auch den Resultaten konnte der 3
08.09.2026In Sevilla bietet sich den Sprintern eine letzte Chance (rsn) – Die 17. Etappe der Vuelta a Espana 2026 bietet den schnellen Männern im Feld die letzte Chance auf ein Erfolgserlebnis. Abgesehen von den zwei Zeitfahren weist der Abschnitt mit nur 890 die
08.09.2026Braet: “Mit so einem Leadout ist Brennan wohl unschlagbar“ (rsn) – Die Dominanz on Visma – Lease a Bike bei den Sprintankünften der Vuelta a Espana 2026 hält auch nach dem zweiten Ruhetag an. Auf der der 16. Etappe holte sich Grand-Tour-Debütant Matth
08.09.2026Brennan vertraut van Aert und holt seinen vierten Etappensieg (rsn) – Matthew Brennan (Visma – Lease a Bike) hat die 16. Etappe der Vuelta a Espana (2.UWT) gewonnen und seinem Team den bereits sechsten Tagessieg bei dieser Spanien-Rundfahrt beschert. Nach pe
08.09.2026German Cycling benennt WM-Aufgebote für die Nachwuchsklassen (rsn) - German Cycling hat am Dienstag die Nachwuchs-Aufgebote für die UCI-Straßen-Weltmeisterschaften in Montreal (20. - 27. September) bekannt gegeben. In der U23- und in der U19-Klasse wird der d
08.09.2026Liste der ausgeschiedenen Fahrer / 16. Etappe (rsn) - 184 Fahrer aus 23 Teams nahmen die Vuelta a Espana 2026 beim Auftaktzeitfahren in Monaco in Angriff. Nicht alle werden das Ziel an der Alhambra in Granada im Süden Spaniens erreichen. Stürz
08.09.2026Bahrain verstärkt Fraktion der Rundfahrer mit Cristian Rodriguez (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
08.09.2026Groenewegen kommt bei Trainingscrash glimpflich davon (rsn) – Dylan Groenewegen (Unibet – Rose Rockets) ist am Montag im Training mit einem Motorradfahrer kollidiert und hat sich dabei einen Muskelriss im Bereich der Rippen zugezogen. Das berichtete
08.09.2026Nach dem zweiten Ruhetag sind die Sprinter wieder dran (rsn) – Zu Beginn der Schlusswoche steht die erste echte Flachetappe an. Der Abschnitt liegt am westlichen Rand Spaniens. Von den Ausläufern der Sierra Morena führt die Strecke zum Kloster La Ráb
08.09.2026Zumer Gesamtsechster, Schleuniger zweimal im Fotofinish geschlagen (rsn) – Bei der Tour of South Bohemia (2.2) haben mit Arbö - Kärnten - Feld am See aus Österreich und dem deutschen Team Run & Race - Solarpur zwei Kontinental-Mannschaften die viertägige Rundfa
08.09.2026Ballabio beschert Vorarlberg zum Abschluss ein Podium (rsn) - Giacomo Ballabio hat bei der neuen Sauerlandrundfahrt (2.2) für das beste Ergebnis der österreichischen Kontinentalteams gesorgt. Der Italiener in Diensten von Vorarlberg fuhr auf der Schlus
07.09.2026Evenepoel und van Aert als Co-Kapitäne zur WM (rsn) – Zum ersten Mal seit 2023 stellt Belgien beim WM-Straßenrennen wieder die Doppelspitze aus Remco Evenepoel (Red Bull – Bora – hansgrohe) und Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) auf. D
07.09.2026Schlusswoche spannend wie selten: Wer gewinnt die Vuelta? (rsn) - Die Vuelta a Espana geht in ihre dritte Woche und der Kampf um den Gesamtsieg ist durch das Aus von Tadej Pogacar (UAE - Emirates - XRG) offen wie länger nicht. Enric Mas (Movistar) übernahm