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28.08.2022 | (rsn) – Die Entscheidung von P&S Benotti, trotz nur vier zur Verfügung stehender Fahrer zur Bulgarien-Rundfahrt (2.2) zu reisen, hat sich schon am zweiten Tag als goldrichtig herausgestellt. Tobias Nolde gewann die 1. Etappe, die über 164 Kilometer von Sofia nach Plovdiv führte, im Sprint einer dreiköpfigen Ausreißergruppe vor den beiden für Gallina Ecotek fahrenden Francesco Di Felice und Kyrylo Tsarenko und übernahm mit seinem zweiten Saisonsieg auch die Führung in der Gesamtwertung.
"Bulgarien ist immer eine Reise wert. Auch wenn wir dezimiert sind, hat sich unsere Teilnahme gelohnt. Das Team war richtig geil. So kann es weitergehen", spielte Nolde gegenüber radsport-news.com auf den letztjährigen Gesamtsieg des diesmal fehlenden Immanuel Stark an. Sein Teamchef Lars Wackernagel fügte an: "Das Team war unglaublich. Gefühlt waren wir doch zu Sechst am Start und nicht nur zu Viert."
Auf der Abfahrt des einzigen Berges der Etappe lösten sich 40 Mann, wobei P&S Benotti mit drei Fahrern vertreten war. "Nur Tim Oelke fehlte, da er auf der Abfahrt Defekt hatte", so Nolde. Die Spitze verkleinerte sich dann auf 20 Mann, doch es fehlte an der Einigkeit, so dass Nolde mit den beiden Gallina-Ecotek-Fahrern attackierte.
"Die letzten 60 Kilometern sind wir zu Dritt rumgeschraubt. Hinten war immer noch Uneinigkeit, was uns in die Karten gespielt hat", so Nolde, der mit seinen beiden Begleitern mehr als drei Minuten an Vorsprung auf das Feld ins Ziel brachte. Das gute Abschneiden von P&S Benotti rundete Oelke als Elfter ab.
Schnelle Stelle: Clauss auf Rang 21 bester Fahrer der Baumann-Equipe
Die zweite deutsche Mannschaft am Start, das Team Schnelle Stelle, hatte mit Marc Clauss auf Rang 21 ihren besten Fahrer. Clauss kam im Feld mit 3:05 Minuten Rückstand an. "Unterwegs ist auf der Abfahrt auf den sehr schlechten Straßen alles in vier Gruppen auseinandergerissen. Es gab viele Stürze und Defekte. Wir sind zum Glück verschont geblieben", meinte der Sportliche Leiter Eric Baumann gegenüber radsport-news.com.
Das Team Schnelle Stelle bei der Bulgarien-Rundfahrt. Foto: Team Schnelle Stelle.
Am Montag, wenn die Königsetappe ansteht, soll es bei Schnelle Stelle dann Kletterer Mathias Wiele richten, der als auf Rang 40 ebenfalls mit dem Feld ins Ziel kam.
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