211 Kilometer, 3.300 Höhenmeter

“Kaum Luft zum Ausruhen“: Eschborn-Frankfurt verschärft Profil

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Szene von Eschborn-Frankfurt 2025 | Foto: Cor Vos

02.12.2025  |  (rsn) – Ein neuer Anstieg, der gleich drei Mal bewältigt werden muss, und eine stark veränderte Taunus-Passage sollen den Profis das Leben bei Eschborn-Frankfurt (1.UWT) noch schwerer machen. Das teilten die Organisatoren des 1.Mai-Klassikers mit, der im kommenden Jahr über 211,7 Kilometer führen und dabei mehr als 3300 Höhenmeter aufweisen wird.

Unwesentlich ist dabei der veränderte Startort, der wegen Bauarbeiten am Eschborner Rathausplatz auf den Eschenplatz verlegt wird. Von dort geht es über Oberursel in den Taunus, wo erneut der Feldberg gleich zweimal überquert wird – im Jahr 2026 werden beide Auffahrten allerdings über die schwerere Südwestseite erfolgen.

Erstmals wird der Gipfel des mit 857 Metern höchsten Taunus-Bergs nach 52,5 Kilometern erreicht; schließlich steht er nach 112,4 Kilometern etwa zur Mitte des Rennens im Programm. Auch der spektakuläre Mammolshainer Stich in Königstein bekommt eine neue Positionierung. Zwar bleibt es bei den insgesamt drei Überfahrten, doch die mittlere und die letzte Passage liegen enger beisammen und sind nur durch 14 Kilometer voneinander getrennt. Bisher befand sich die zweite Passage auf dem Weg zur letzten Überquerung des Feldbergs und folgte 14 Kilometer nach der ersten, aber eben deutlich früher im Rennen.

Das Streckenprofil von Eschborn-Frankfurt 2026 | Foto: ASO

Unverändert bleibt allerdings die Distanz vom letzten Mammolshainer Stich bis zum Ziel vor der Alten Oper in Frankfurt: Die beträgt via Eschborn nach wie vor rund 35 Kilometer.

Zudem haben sich die Streckenplaner eine weitere Änderung einfallen lassen. Erstmals nämlich führt Eschborn-Frankfurt über den Burgweg in Schmitten-Niederreifenberg. Der nur 500 Meter lange und im Schnitt elf Prozent steile Anstieg liegt unterhalb der Burgruine Oberreifenberg, direkt nach diesem “Kicker“ geht es über das Rote Kreuz erstmals zum Feldberg hinauf. Danach steht der Burgweg noch weitere zwei Mal jeweils nach der Feldberg-Abfahrt an und damit im Rennverlauf genauso oft im Programm wie der berühmte Mammolshainer Stich.

Doch ehe nach 48,2 Kilometern der Burgweg erstmals erreicht sein wird, haben die Profis mit dem acht Kilometer langen und 4,6 Prozent steilen Sandplacken bereits den ersten von diesmal zehn kategorisierten Anstiegen in den Beinen.

“Zum Warmfahren müssen die Profis direkt den Sandplacken hoch. Der Burgweg als neue Belastung, zwei schwere Feldberg-Auffahrten und die verschobene Mammolshainer-Passage lassen ihnen kaum Luft zum Ausruhen. Im Taunus geht es auf 150 Kilometern nur rauf und runter, steiler als zuvor und mit mehr Höhenmetern. Das sind dreieinhalb Stunden voller Action“, kommentierte der Sportliche Leiter Fabian Wegmann die Streckenverschärfungen, mit denen Eschborn-Frankfurt “noch näher an die Ardennen-Klassiker heran“ rücken werde.

Die Streckenkarte von Eschborn-Frankfurt 2026 | Foto: ASO

 

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