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18.02.2024 | (rsn) – Seinen Saisoneinstand hatte sich Felix Gall (Decathlon AG2R La Mondiale) ganz anders vorgestellt. Statt bei der 70. Andalusien-Rundfahrt schwere Rennkilometer zu sammeln, blieb der Österreicher im Süden Spaniens wie alle seine Kollegen auch praktisch untätig. Aufgrund der Bauernproteste in der Region mussten die Organisatoren gleich vier der fünf Etappen absagen, lediglich ein fünf Kilometer langes Zeitfahren konnte kurzfristig abgehalten werden.
In Alcaudete belegte Gall auf ansteigendem Parcours beim souveränen Sieg des Belgiers Maxim Van Gils (Lotto – Dstny) den 14. Platz und war damit zweitbester Fahrer seines Teams. Angesichts der Umstände fiel das Fazit des Tour-Achten des vergangenen Jahres aber alles andere als positiv aus. “Sehr schade. Ich bin in sehr guter Form. Andalusien war als erster Test vorgesehen und ein wichtiges Vorbereitungsrennen für Paris-Nizza. Gleiches galt ja auch für die vielen Klassikerfahrer, die es nutzen wollten“, erklärte Gall auf Anfrage von radsport-News.com.
Am Samstagvormittag trainierte der 25-Jährige mit seinen Kollegen noch dreieinhalb Stunden in Andalusien, nachmittags flog er zurück nach Österreich. “Ich bin jetzt ein paar Tage daheim in Osttirol“, sagte Gall, der kurzfristig noch am 24. Februar die Ardeche Classic (1.Pro) bestreiten wird, “damit ich vor Paris-Nizza zumindest noch ein Rennen kriege. Das ist nicht ganz optimal, aber wir müssen jetzt das Beste daraus machen“, fügte er an.
Das 82. Paris-Nizza (2.UWT) beginnt am 3. März in Les Mureaux. Nach der französischen Fernfahrt stehen im April die Baskenland-Rundfahrt (2.UWT) und der Ardennenklassiker Lüttich – Bastogne – Lüttich in Galls Programm. Als Tour-Generalprobe wird Gall das Critérium du Dauphine (2.UWT) bestreiten, dem er diesmal den Vorzug gegenüber der Tour de Suisse gibt.
“Die Leader fahren eigentlich alle die Dauphiné“, begründete er Ende des vergangenen Jahres gegenüber der Nachrichtenagentur APA seine Entscheidung. Nach der Dauphiné will Gall noch einige Touretappen inspizieren und ein Höhentrainingslager absolvieren, ehe es zum Grand Départ nach Florenz geht.
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