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20.04.2026 | (rsn) – Die 49. Ausgabe der Tour of the Alps (2.Pro) führt vom 20. bis zum 24. April 2026 über 760 Kilometer von Innsbruck nach Bozen und wartet dabei mit 14.620 Höhenmetern sowie einer Neuigkeit auf: Erstmals gibt es bei Bonussprints Zeitgutschriften zu holen, wie die Organisatoren bei der Streckenpräsentation im vergangenen November in Mailand ankündigten.
Zudem feiert die Tour of the Alps ein kleines Jubiläum: Die Rundfahrt geht zum zehnten Mal als grenzüberschreitendes Etappenrennen durch die drei Euregio-Gebieten Tirol, Südtirol und Trentino über die Bühne und macht dabei in allen drei Hauptstädten Station.
Die kommende Ausgabe des grenzüberschreitenden Etappenrennens beginnt zum vierten Mal in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck, wo sich auch das Tagesziel befindet. Das zweite Teilstück startet in Telfs und führt ins Martell nach Südtirol. Am dritten Tag geht’s von Latsch im Vinschgau zum Sitz des TotA-Organisationskomitees nach Arco (Trentino). Nach der Königsetappe von Arco nach Trient wird die Rundfahrt mit einer kurzen, aber knackigen Etappe mit Start in Trient und Ziel in Bozen abgeschlossen.
Zwar ist auch die Tour of the Alps 2026 mit zahlreichen Anstiegen gespickt, keiner davon führt aber auf über 2.000 Metern Höhe. Die Organisatoren bauen auch weiterhin auf das bewährte Konzept mit kurzen, selektiven Etappen und knappen Transfers.
Um die Spannung bei den Etappenfinals weiter zu erhöhen, gibt es im kommenden Jahr erstmals Zwischensprints in den letzten Streckenabschnitten, die mit Zeitgutschriften für die Gesamtwertung belohnt werden: 6 Sekunden für den Ersten, 4 für den Zweiten sowie 2 für den Dritten. Pro Etappe gibt es zwei Bergwertungen.
Der Auftakt mit Start und Ziel in Innsbruck führt über einen flachen Abschnitt durch das Inntal auf einen 24 Kilometer langen Rundkurs, der zwei Mal bewältigt werden muss – inklusive dem relativ moderaten Anstieg zum Mieminger Hochplateau. Danach geht es zurück nach Innsbruck, wo ein zweiter, 18 Kilometer langer Rundkurs mit den Rampen nach Götzens und Axams wartet – in Axams steht der Bonussprint an. Die letzten 20 Kilometer führen zurück ins Stadtzentrum von Innsbruck, wo die Etappe am Rennweg endet – bekannt von der Straßen-WM 2018, wo sich Alejandro Valverde im Alter von 38 Jahren den Titel holte.
Die 2. Etappe beginnt in Telfs in Nordtirol und geht 147,5 Kilometer später in der Südtiroler Gemeinde Martell zu Ende. Nach rund 20 flachen Startkilometern wartet mit der Piller Höhe (9,2 km, 6 %) die erste Bergwertung der 1. Kategorie der Tour of the Alps 2026. Danach führt die Strecke über den Reschenpass (15,8 km, 3,4 %; 3. Kat)) hinunter in den Vinschgau, wo der es den Schlussanstieg nach Martell (6 km, 8 %) hinauf geht. Hier sind die Favoriten auf den Gesamtsieg gefragt.
Etappe 3 führt von Latsch über 175,1 Kilometer nach Arco ins Trentino. Nach rund 25 flachen Kilometern wartet der Anstieg zum Hofmahdjoch (22,2 km, 5,7 %), 1. Kat.), dem höchsten Punkt der TotA 2026. Nach der langen Abfahrt ins Nonstal folgt die zweite Bergwertung des Tages in Andalo (14,4 km, 5,4 %, 2. Kat.), ehe es hinunter nach Ponte Arche geht. Das anspruchsvolle Finale führt zuerst über den nicht kategorisierten Passo del Ballino, dann hinunter zum Tennosee und zu einem Rundkurs in Tenno mit dem Bonussprint. Nach dem letzten Anstieg geht es über Riva del Garda flach ins Ziel nach Arco.
Die Profile der fünf Etappen der Tour of the Alps | Foto: TotA
Am vierten Tag der Rundfahrt steht die Königsetappe an. Dabei geht es durch das Trentino über 167,8 Kilometer und 3.900 Höhenmetern von Arco nach Trient. Nach den beiden Anstiegen der 1. Kategorie über den Passo Bordala (14,8 km, 6,9 %) und den Passo Redebus (12,9 km, 6,8 %) wartet ein 37 Kilometer langer Rundkurs mit der Rampe nach Brusago, deren erste drei Kilometer zweistellige Steigungswerte aufweisen. Danach führt die Strecke in Richtung Trient, wo ein weiteres anspruchsvolles Finale ansteht. Dabei geht es zunächst auf Trients Hausberg Povo mit dem Bonussprint, ehe eine letzte Abfahrt ins Stadtzentrum von Trient führt.
Die abschließende 5. Etappe von Trient und nach Bozen weist zwar nur 128,6 Kilometer auf, verspricht aber Hochspannung bis zum Schluss. Kurz nach dem Start wartet der nicht kategorisierte Anstieg nach Palù di Giovo, danach führt die Südtiroler Weinstraße bis nach Kaltern. Dort wartet die Rampe hoch zur Kalterer Höhe (4,4 km, 6,6 %, 2. Kat.), ehe das Feld bereits rund 50 Kilometer vor dem Ziel erstmals Bozen durchquert. Im Finale geht es hinauf nach Jenesien, wo ein 19 Kilometer langer Rundkurs inklusive des Anstiegs nach Nobls (9,2 km, 6,2 %, 1. Kat.) zwei Mal absolviert wird. Bei der zweiten Überquerung wird der letzte Bonussprint der Rundfahrt ausgetragen. Danach geht es hinab in die Landeshauptstadt Bozen, wo schließlich der Sieger der Tour of the Alps 2026 gekürt wird.
Die fünf Etappen in Stichpunkten:
Montag, 20. April 2026
1. Etappe: Innsbruck - Innsbruck, 141,8 Km?
1.700 Höhenmeter. Schwierigkeitsgrad: **
Dienstag, 21. April 2026
2. Etappe: Telfs - Martell, 147,5 Km
2.550 Höhenmeter. Schwierigkeitsgrad: ***
Mittwoch, 22. April 2026
3. Etappe: Latsch - Arco, 174,5 Km
3.620 Höhenmeter. Schwierigkeitsgrad: ***
Donnerstag, 23. April 2026
4. Etappe: Arco - Trento, 167,8 Km
3.900 Höhenmeter. Schwierigkeitsgrad: ****
Freitag, 24. April 2026
5. Etappe: Trento - Bozen, 128,6 Km
2.850 Höhenmeter. Schwierigkeitsgrad: ***
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