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10.03.2026 | (rsn) – Nach einer soliden Vorstellung kam Primoz Roglic (Red Bull – Bora – hansgrohe) auf der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico in der ersten Verfolgergruppe 17 Sekunden hinter Tagessieger Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) ins Ziel in San Gimignano. Genauso groß war sein Rückstand auf seinen Teamkollegen Giulio Pellizzari, der im Bergaufsprint hinter van der Poel und dem Mexikaner Isaac Del Toro (UAE – Emirates – XRG) den dritten Platz belegte und damit nur knapp seinen ersten Saisonsieg verpasste, nachdem er bereits die Valencia-Rundfahrt (2.Pro) auf Rang drei beendet hatte.
Auch in seiner Heimat bestätigte der 22-jährige Italiener seine bestechende Frühform, mit der er seinen nominellen Kapitän Roglic in den Schatten stellte. “In den letzten Kilometern sind wir voll gefahren und haben versucht, die Etappe zu gewinnen. Heute waren wir nah dran, aber es bleiben noch fünf Etappen, und wir werden weiter versuchen, unsere Chance zu nutzen“, sprach Pellizzari nach der Etappe zwar bescheiden in der “Wir-Form“.
Doch es war der letztjährige Vuelta-Etappengewinner, der knapp sieben Kilometer vor dem Ziel zu Beginn des bergauf führenden Schotterabschnittes mutig die Initiative ergriff und damit Top-Favorit van der Poel zur Reaktion zwang.
Zwar setzte der Niederländer prompt den Konter und konnte sich absetzen – doch zuerst Del Toro und kurz darauf Pellizzari machten sich auf die Verfolgung, spannten schließlich zusammen und schlossen rund vier Kilometer vor dem Ziel zu van der Poel auf. Pellizzari kam kurz darauf deutlich besser durch eine durch den Regen rutschig gewordene Kurve, in der Del Toro das Hinterrad wegrutschte und van der Poel nur mit Mühe einen Sturz verhindern konnte.
Danach behauptete das Trio seinen Vorsprung bis in die knapp einen Kilometer lange, gepflasterte Schlussrampe hinein, ehe Pellizzari früh den Sprint eröffnete. Auf den letzten Metern musste er zwar noch seine beiden Gegner passieren lassen, dennoch konnte er später von einem “großen Rennen für mich und für das ganze Team“ sprechen. Wir sind […] in perfekter Position in den Schottersektor gefahren, und alle haben einen richtig starken Job gemacht, um uns vorne zu halten“, beschrieb Pellizzari die vorentscheidende Szene.
Nach seinem beeindruckenden Auftritt belegt er mit nur drei Sekunden Rückstand auf den neuen Spitzenreiter Del Toro den zweiten Platz der Gesamtwertung, und auch der zweimalige Tirreno-Gesamtsieger Roglic machte zweite Positionen gut und ist nun Fünfter (+0:18). Die starke kollektive Leistung von Red Bull – Bora – hansgrohe wurde zudem mit Platz 1 in der Teamwertung belohnt, zehn Sekunden vor Del Toros Mannschaft.
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