“Es war heute sehr gefährlich“

Kein Hattrick bei Paris-Nizza: Vingegaard fürchtete Bergab-Finale

Von Sebastian Lindner

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Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) | Foto: Cor Vos

13.03.2026  |  (rsn) – Drei Etappensiege in Folge bei Paris-Nizza? Zumindest ausgeschlossen wäre es beim Blick auf das Profil mit einem Anstieg der 2. Kategorie, der zwei Kilometer vor der Ziellinie gipfelte, nicht gewesen, dass Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) nach Etappe 4 und 5 auch noch die 6. abschießt.

Tat er aber nicht. Stattdessen rollte er gemütlich am Ende der Favoritengruppe als 19. ins Ziel. Auch so verteidigte er problemlos seine Gesamtführung. “Es hat sich heute so entwickelt, dass es kein einfacher Tag war“, sagte er im Interview mit Eurosport nach Rennende. “Es war sehr hart den ganzen Tag über, aber wir haben es gut bis ins Ziel geschafft.“ 

Und mehr war bei der Ausgangslage auch nicht nötig. 3:22 Minuten Vorsprung hat der Däne auf Rang zwei, den aktuell Daniel Felipe Martinez (Red Bull – Bora – hansgrohe) belegt. Wäre es enger gewesen, hätte es Vingegaard vielleicht am Fuße des Schlussanstieges mit einer Attacke versucht. Oder einen Anstieg früher. Auch am Vortag hatte er zu seinem Solosieg rund 20 Kilometer Anlauf genommen und mehrere Berge im Angriffsmodus überquert.

Unter den gegebenen Umständen sagte er aber: “Ich wollte einfach sicher im Ziel ankommen. Ich mag es nicht, wenn es bergab ins Ziel geht. Es war heute sehr gefährlich.“ Schon zum Anfang der Fernfahrt hatte er die Streckenführung in Zielnähe kritisiert. Die Andeutung des Gefahrenpotenzials geht in die gleiche Richtung.

Viel mehr hat der 29-Jährige die morgige Königsetappe im Blick. Eigentlich als Königsetappe und Bergankunft geplant, könnte das siebente Teilstück aufgrund der äußeren Bedingungen unter Umständen auch stark anders aussehen. “Wir werden sehen, was möglich ist. Aktuell sagt der Wetterbericht, dass sehr viel Schnee kommen soll. Es wird interessant zu sehen sein, wie es ausgeht.“

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