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21.03.2026 | (rsn) – Nach Lorena Wiebes bei der Premiere hat nun Lotte Kopecky das Team SD Worx – Protime beim Sanremo Women (1.WWT) jubeln lassen. Die zweimalige Weltmeisterin setzte sich über 155 Kilometer zwischen Genua und San Remo im Sprint einer fünfköpfigen Spitzengruppe gegen die Schweizerin Noemi Rüegg (EF Education – Oatly) durch, die im vergangenen Jahr Dritte geworden war. Titelverteidigerin Wiebes belegte diesmal Rang sechs.
Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto), eine der Favoritinnen des Tages, musste nach einem heftigen Sturz in der Abfahrt von der Cipressa das Rennen mit blutenden Wunden aufgeben.
Lotte Kopecky (SD Worx - Protime / Siegerin / Flash - Interview):
”Es ist fantastisch. Ich hatte das Team den ganzen Tag hinter mir. Nach meinem Sieg vom Mittwoch hatte ich richtig Selbstvertrauen. Und heute ist alles perfekt gelaufen. Unser Team hat die Verantwortung übernommen, als das nötig war. Mit der Fünfergruppe in der Abfahrt wusste ich, dass ich geduldig sein musste. Außerdem war Lorena noch hinter uns. Meinen Sprint habe ich im perfekten Moment lanciert. Ich bin superfroh, dass ich es vollenden konnte.“
Noemi Rüegg (EF Education - Oatly / Zweite / Eurosport):
”Zweite in einem Monument zu werden ist total verrückt. Es war ein großes Ziel. Nachdem ich hier letztes Jahr mein erstes Podium erreicht hatte, wollte ich wirklich zurückkommen und es nochmal machen. Jetzt noch einen Schritt näher dran am Sieg zu sein ist fantastisch. Ich habe noch nicht viele große Rennen gewonnen, deswegen fühlt sich jedes Podium toll an. Ich denke, dass ich mich noch immer entwickele. Zweite in einem Monument zu werden fühlt sich an wie ein Sieg.“
Dominika Wlodarczyk (UAE – ADQ / Fünfte / Eurosport):
”Wir wollten das Rennen schwer machen, aber um ehrlich zu sein, war es zu leicht. Nachdem Kasia gestürzt war, wusste wir, dass am Poggio das Tempo nicht hoch genug sein würde, um die Sprinterinnen abzuhängen. Wenn mehr Teams mitarbeiten ist es einfacher, das Tempo hoch zu halten. Wir haben getan, was wir konnten. Ich bin mehr als glücklich über unseren Podiumsplatz. Das haben wir verdient.“
Lorena Wiebes (SD Worx - Protime / Sechste / Eurosport):
”Für uns war es eine perfekte Situation, weil Lotte in der Fünfergruppe vor mir war. Zum Glück dauerte es lang, bis die Verfolgung bei uns in Gang kam. Wir haben am Poggio beide versucht, den Angriffen zu folgen. Als ich sah, dass Lotte mitging, konnte ich in der Abfahrt etwas zurücknehmen, als Letizia Borghesi gestürzt ist. Das Team hat perfekt gearbeitet und den ganzen Tag die Gruppe verfolgt.“
Kim Le Court (AG Insurance - Soudal / gestürzt / Eurosport):
“Ich habe mich ausgezeichnet gefühlt. An der Cipressa gab es gute Attacken, aber ich konnte problemlos mitgehen. Ich habe nur darauf gewartet, am Poggio selbst anzugreifen. Aber es ist, was es ist. So ist der Radsport. “Es ist enttäuschend. Ich konnte nicht zeigen, was ich drauf hatte. Wir werden ein anderes Mal weiterkämpfen.“
Nikola Noskova (Cofidis / Platz 50 / Angreiferin am Poggio / Eurosport ):
”Es war fantastisch. Ich dachte erst, dass es vielleicht zu früh war, denn ich habe voll attackiert und ich war allein. Aber dann habe ich den Moment am Poggio einfach genossen. Letzte Saison war wirklich schwierig für mich. Jetzt läuft es wie im Traum. Das gesamte Team arbeitet extrem hart für mich. Ich bin sehr glücklich. Allein in so einem großen Rennen mit den ganzen Zuschauern einem Anstieg wie dem Poggio im Cofidis-Trikot zu fahren, ist fantastisch. Wow! Ich bin unheimlich stolz auf mich und die ganze Mannschaft.“
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