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26.03.2026 | (rsn) – Wenige Stunden vor dem Start der 4. Etappe der Katalonien-Rundfahrt (2.UWT) konnte Remco Evenepoel Entwarnung geben. “Hey Leute, gute Nachricht: Alles in Ordnung. Es hat mich gestern gestoppt, aber nicht für die ganze Woche“, schrieb der am Mittwoch gestürzte Kapitän von Red Bull – Bora – hansgrohe auf Instagram.
Evenepoel war 500 Meter vor dem Ziel kurz vor einem Kreisverkehr in ein Schlagloch gefahren und hart auf dem Asphalt gelandet. “Ich wollte den Unterlenker greifen und genau in dem Moment bin ich in ein ziemlich großes Loch gefahren. Ich habe es einfach nicht gesehen. Es war auch nicht wirklich gut erkennbar auf der Straße, keine Markierung oder ähnliches. Deshalb habe ich es übersehen und dabei die Kontrolle über den Lenker verloren“, hatte der Belgier nach dem Rennen am Teambus den Journalisten erklärt.
Die Tageszeitung Het Laatste Nieuws zitierte ihn mit den Worten: “Ich habe überall Schmerzen. Meine Hüfte und mein Rücken sind verletzt, und mein Ellbogen ist besonders stark betroffen.“ Offensichtlich sind die Verletzungen nicht so stark, dass sie eine Weiterfahrt unmöglich machen.
Die heutige Etappe musste wegen zu erwartender Windböen mit bis zu 90 km/h Geschwindigkeit um 23 Kilometer verkürzt werden. Dem fiel auch der 11,4 Kilometer lange Schlussanstieg nach Vallter 2000 zum Opfer. Das Ziel in Camprodon ist stattdessen schon nach 150 Kilometern erreicht.