Nur Bardet bei UCI-Gravel in Monaco stärker

Erstes Saisonpodium für Voß: “Gut für Kopf und Moral“

Von Jens Claussen

Foto zu dem Text "Erstes Saisonpodium für Voß: “Gut für Kopf und Moral“"
Paul Voß (li.) wurde Zweiter beim UCI Monaco Gravel Race | Foto: @paul_voss

21.04.2026  |  (rsn) – “Rechtzeitig zurück“ postete Paul Voß (AUTSAID x Rose Bikes) in seinen Socials, nachdem er beim UCI-Gravel in Monaco seinen ersten Podiumsplatz der Saison eingefahren hatte. Mit seinem Kommentar spielte der Deutsche Gravelmeister auf sein erstes diesjähriges Highlight an, das am 1. Mai bei "The Traka" ansteht.

Hinter dem überlegenen Sieger Romain Bardet (Factor Racing RCC) kam Voß mit  einem Rückstand von 3:14 Minuten auf den Franzosen ins Ziel an der Cote d’Azur. Das Podium komplettierte mit Sascha Weber (+3:32) ein weiterer Deutscher.

Von einem schweren Kurs - knapp 2600 Höhenmeter auf 120 Kilometern -  Renndistanz sprach Voß gegenüber RSN nach dem Rennen. “Es ging eigentlich den ganzen Tag nur hoch und runter. Den guten Romain Bardet habe ich nur am Start gesehen. Danach ging es direkt steil bergauf und der hat sofort sein eigenes Ding gemacht“, bestätigte der 40-Jährige die Dominanz des ehemaligen Tour-de-France-Zweiten, für den es nach dem Sieg beim RADL GRAVL sowie dem in Castellon bereits der dritte der Saison war.

 

“Unsere Gruppe dahinter wurde dann im Laufe der Zeit immer kleiner – insbesondere die technischen und ruppigen Abfahrten haben heute den Unterschied gemacht“, erklärte Voß die Tatsache, dass die Top-Ten-Fahrer am Ende doch recht große Zeitunterschiede aufwiesen. “Das Rennen wurde immer mehr zu einem Ausscheidungsfahren. Am letzten Anstieg zum Ziel konnte ich mich nochmal durchsetzen und ich bin happy, dass ich mir damit den zweiten Platz sichern konnte.“ 

Nun tritt er zuversichtlich am 1. Mai bei “The Traka“ auf der Langdistanz (323 Kilometer) an – ein Rennen, an das er nach seinem Sieg auf der 200-Kilometer-Strecke im Jahr 2023 nur positive Erinnerungen haben dürfte. “Nachdem ich vor ein paar Wochen nochmal krank war, war dieser Podiumsplatz wichtig für den Kopf und meine Moral mit Blick auf Traka“, so Voß.

Bei den Frauen gewann Sophie Wright (Ribble Outliers) vor Nicole Frain (Factor Racing RCC) und Straßenprofi Jade Wiel (FDJ – United Suez). Deutsche Fahrerinnen waren im Fürstentum nicht am Start.

RADRENNEN HEUTE

    Radrennen Männer

  • Tour d`Algérie (2.2, DZA)
  • Gran Prix Samarkand (2.1, UZB)
  • Tour of the Alps (2.Pro, ITA)