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30.04.2026 | (rsn) - Dem Feldberg im Taunus kommt beim deutschen Frühjahrsklassiker Eschborn-Frankfurt an diesem 1. Mai in eine noch größere Rolle zu. Wie schon zuletzt muss der Gipfel zweimal bezwungen, diesmal jedoch beide Male von der schwereren Südwestseite. Dabei fahren die 16 WorldTeams aber nicht oben über das Plateau, sondern streifen den Gipfel auf der L3024 nur. Warum eigentlich?
"Weil man nicht mehr runterkommt“, erklärte Ex-Profi Fabian Wegmann, der Sportliche Leiter des Rennens. "Beziehungsweise man müsste die gleiche Straße hoch und wieder runter benutzen.“
Das Problem ist die Stichstraße hinauf. Über sie müssten Auf- und die Abfahrt abgewickelt werden. Die Profis könnten zwar auf dem Plateau den geschotterten Rundweg nutzen, der etwas befestigt werden müsste. Vielleicht durch Planen, die auch beim Triathlon die Wechselzonen auf den Wiesen befestigen. Diese Planen sind aber für die Begleitfahrzeuge nicht geeignet. Der Auto-Tross müsste also an der Stichstraße zum Großen Feldberg warten, bis die Rennfahrer wieder runterkommen.
Das wäre im Prinzip möglich. Vergleichbares wird zum Beispiel bei Mailand-Sanremo praktiziert, wenn die Profis im Finale ohne Begleittross den Poggio überqueren. Wegmann: "Da wird mit zweierlei Maß gemessen. In Deutschland ist das nicht möglich. Hier lassen das die Kommissäre nicht zu.“
Der Ex-Profi ist von der Idee auch wegen des zusätzlichen Aufwands nicht wirklich begeistert. "Wir müssten komplett alles abgittern. Dabei weiß ich nicht, ob das (der Weg über das Plateau) sportlich so viel ändern würde.“
Ganz scheint er den Gipfel des Frankfurter Hausberges aber nicht abgeschrieben zu haben. "Vielleicht wäre das etwas für eine Zielankunft bei der Deutschland Tour“, schloss er mit einem Augenzwinkern.
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