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11.05.2026 | (rsn) – Beim "Italien-Auftakt" des 109. Giro geht es von der Sohle des Stiefels in Catanzaro entlang der Küste des Tyrrhenischen Meeres nach Norden. Das Ziel ist Cosenza, das wegen seines kulturellen Erbes als "Stadt der Philosophen" bekannt ist. Im technisch sehr anspruchsvollen Finale wird wahrscheinlich ein schneller Fahrer aus einer kleinen Gruppe oder ein Ausreißer jubeln.
Die Etappe ist wie die vorherige zweigeteilt. Die ersten 80 Kilometer bis zum Zwischensprint in San Lucido verlaufen entlang der Küste und sind überwiegend flach. Der folgende Anstieg ist jedoch anspruchsvoller. Der Anstieg zur Bergwertung der 2. Kategorie am Cozzo Tunno erstreckt sich über mehr als 14 Kilometer mit einer Steigung von knapp sechs Prozent, wobei die erste Hälfte der Steigung steiler ist. ___STEADY_PAYWALL___
Nach einem kurzen Plateau geht es in Stufen bergab ins Crati-Tal. Ab dem Bonussprint führt die Strecke auf den letzten 25 Kilometern leicht ansteigend nach Süden. Die letzten zwei Kilometer sind kurvig, aber auf breiten Straßen, und führen in die historische Altstadt von Cosenza. Nach der Kilometermarke folgt direkt eine Linkskurve. Dann geht es über eine Schikane und eine letzte Rechtskurve Richtung Ziel. Die Zielgerade ist 500 Meter lang und hat eine Steigung von knapp vier Prozent.
Sollte das gesamte Feld um den Etappensieg sprinten, könnte die kurvige Streckenführung für Chaos sorgen. Angesichts des selektiven Anstiegs 40 Kilometer vor dem Ziel hat eine tempofeste Ausreißergruppe jedoch gute Chancen durchzukommen. Zudem könnten Teams mit kletterstarken Sprintern den Anstieg nutzen, um die Flachlandsprinter zu distanzieren. Vor allem, weil es im Ziel die vollen 50 Punkte für das Maglia Ciclamino gibt.
Die Streckenkarte der 4. Etappe | Foto: RCS Sport
Catanzaro – Cosenza, 138 km, 1800 Höhenmeter
Startzeit: 14:00
Zielzeit: 17:13
Sprintwertung:
San Lucido (Kilometer 80,5)
Red-Bull-Kilometer:
(Kilometer 126,4)
Bergwertungen:
Cozzo Tunno (Kilometer 95,0)
Das Streckenprofil der 4. Etappe / | Foto: RCS Sport
Die letzten Kilometer in Cosenza / | Foto: RCS Sport