Königsetappen-Recon im Höhentrainingslager

Verdichten sich Anzeichen auf Pogacars Vuelta-Start?

Von Kevin Kempf

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Als 20-jähriger Neoprofi ging Pogacars Stern bei der Vuelta 2019 mit drei Etappensiegen und Rang drei im Klassement vollends auf. | Foto: Cor Vos

12.06.2026  |  (rsn) – Gerade einmal elf Renntage hat Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) bisher absolviert. Bei der Tour de Suisse (2.UWT - 17. - 21. Juni) werden fünf weitere hinzukommen. Mit der am 4. Juli in Barcelona beginnenden Tour de France (2.UWT) käme der Weltranglistenerste dann auf 37 Renneinsätze - zudem hat Pogacar schon angekündigt, seine Titel bei der WM und der Lombardei-Rundfahrt (2.UWT) verteidigen zu wollen.

Sein ausgesprochen dünner Kalender sorgte bereits früh im Jahr für Spekulationen, dass der Superstar 2026 das Tour-Vuelta-Doppel angreifen könnte und damit zum zweiten Mal bei der Spanien-Rundfahrt an den Start gehen würde. 2025 hatte er mit 50 Renntagen schon ein sehr kleines Pensum absolviert. 

Eine Saison zuvor waren es beim Giro-Tour-Doppel derer 58. Immerhin 62 Tage im Rennsattel – im Vergleich zu vielen anderen Radprofis noch immer wenig – stellen seinenRekord dar; und das war bereits 2019 als 20-jähriger Neoprofi.

Offiziell hat der Weltmeister bisher kein Interesse an der Spanien-Rundfahrt angemeldet. Neues Öl in das Feuer der Spekulationen über seine zweite Teilnahme an der dritten dreiwöchigen Rundfahrt des Jahres goss am Freitagmorgen aber Wielerflits. Das niederländische Radsportportal nahm die Trainingsdaten von Pogacar in dessen Höhentrainingslager unter die Lupe und stellte fest, dass der 27-Jährige einige Vuelta-Anstiege und -Etappen abgefahren ist.

Unter anderem wird in dem Artikel gemeldet, dass Pogacar sich die Königstetappe angesehen hätte. So sei er auf dem El Purche und dem Schlussanstieg dieses 20. Teilstückes, dem Collado Alguacil, gewesen. Diese Anstiege habe er allerdings auch schon im Vorjahr bewältigt.

 

Die Vuelta a Espana startet am 22. August in Monaco, dem Wohnort des UAE-Profis. Sie endet am 13. September – genau zwei Wochen vor dem WM-Rennen in Montreal. Dort findet am Schlusstag der Spanien-Rundfahrt auch der GP du Montréal (1.UWT) statt. Der wird auf einem dem WM-Kurs äußerst ähnlichen Parcours abgehalten und gilt demnach als Generalprobe für die Weltmeisterschaft.

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