Österreichisches KT-Roundup: U23-Meisterschaften

Hödlmoser und Preyler auf dem Podium, Ginter jubelt in der Schweiz

Von Arthur Lenné

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Das Podium der österreichischen U23-Meisterschaft: Dominik Hödlmoser (Hrinkow - Advarics, links), Sieger Anatol Friedl (Red Bull - Bora - hansgrohe Rookies, Mitte) und David Preyler (Schwingshandl - Intralogistics, rechts). | Foto: Schwingshandl - Intralogistics

06.07.2026  |  (rsn) – Ein hartes Ausscheidungsfahren erwartete die österreichischen U23-Fahrer am Sonntag rund um Weiswampach und Parc Honsingen. Bei der internationalen Vier-Länder-Meisterschaft in Luxemburg zeigten die heimischen Kontinental-Teams im Vergleich mit den starken WorldTour-Development-Kadern eine überzeugende Leistung. 

Während Dominik Hödlmoser (Hrinkow - Advarics) und David Preyler (Schwingshandl - Intralogistics) in der nationalen Wertung auf das Podium kletterten, feierte Tirol - KTM dank dem Schweizer Nicolas Ginter sogar einen Meistertitel.

Das gemeinsam ausgetragene Meisterschaftsrennen von Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Gastgeberland zerfiel auf dem schweren, bergigen Kurs früh in zahlreiche kleine Gruppen, da die Konkurrenz vom Start weg die Vorentscheidung suchte. Dennoch behaupteten sich die rot-weiß-roten KT-Fahrer über die volle Distanz von 132 Kilometern im international besetzten Feld.

Hrinkow und Schwingshandl jubeln über Silber und Bronze

Im Rennen der Österreicher erwies sich Anatol Friedl (Red Bull - Bora - hansgrohe Rookies) als stärkster Fahrer. Die weiteren Medaillen machten dahinter die Kontinental-Fahrer unter sich aus. Dominik Hödlmoser bescherte dem Team Hrinkow - Advarics die Silbermedaille. Knapp eine Minute dahinter fuhr David Preyler aus einer Verfolgergruppe heraus auf den dritten Platz und sicherte Schwingshandl - Intralogistics Bronze.

"Es war ein sehr hartes Rennen, am Anfang hektisch und chaotisch wegen der vier Nationen und unterschiedlichen Interessen", resümierte Rapheal Hammerschmid, Teamchef bei Schwingshandl - Intralogistics, gegenüber RSN. "Die Devo-Teams haben sofort bei den ersten Anstiegen die Entscheidung gesucht." Neben Preylers Medaille freute sich Hammerschmid auch über die Leistung seines deutschen Fahrers Vincent John, der "als starker 19." im Gesamteinlauf das Ziel erreichte und damit Zwölfter der deutschen Wertung wurde. Teamkollege Raphael Kokas beendete das Rennen als Elfter der österreichischen Wertung.

Tirol - KTM feiert Ginter, Vorarlberg und Arbö in den Top Ten

Für Tirol - KTM verlief das Wochenende dank Nicolas Ginter besonders erfolgreich. Der Schweizer schaffte den Sprung in die entscheidende Spitzengruppe und sicherte sich souverän den U23-Meistertitel seines Landes. "Das Rennen verlief eigentlich ein bisschen so, wie wir es auch erwartet haben, sehr schnell von Beginn an", erklärte der Sportliche Leiter Pit Leyder im Gespräch mit RSN. 

Schon am ersten Berg hätten die Red Bull - Bora - hansgrohe Rookies ein hartes Tempo angeschlagen, wodurch sich die Gruppe des Tages bildete. "Dahinter waren noch mal auf eine Minute zwei andere Schweizer, wodurch das Ganze ein bisschen heikel für Nico war und wir nie genau wussten, ob das jetzt ausreicht", führte Leyder weiter aus. Am Ende reichte es jedoch für Ginter zum souveränen Meistertitel.

Im österreichischen Klassement verpasste Felix Rützler als Vierter eine Medaille nur hauchdünn. Dennoch zeigte sich Leyder sehr zufrieden: "Das Team hat sich bis zum ersten Berg gut positionieren können und gut zusammengearbeitet. Die Jungs wurden mit dem Meistertitel für Nico belohnt." Jonas Holzknecht (9.) und Manolo Wrolich (12.) komplettierten das starke Teamergebnis.

Auch die weiteren österreichischen Kontinental-Mannschaften brachten ihre Fahrer in die Top Ten der nationalen Wertung. Laurin Nenning (Team Vorarlberg) belegte den siebten Platz, gefolgt von Ayden Jordan (Hrinkow - Advarics) auf Rang acht und Tobias Fischer (Arbö - Kärnten - Feld am See), der die Top Ten abrundete.

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