Giro d´Italia: Stimmen zur 7. Etappe

Russ: Kämpfe weiter ums Rosa Trikot

Foto zu dem Text "Russ: Kämpfe weiter ums Rosa Trikot"

Matthias Russ

Foto: Team Gerolsteiner

16.05.2008  |  (rsn) - Matthias Russ (Gerolsteiner) und sein Sportlicher Leiter Christian Henn haben das Rosa Trikot noch immer im Visier, Alberto Contador war überrascht, wie gut es bei ihm lief, und Gilberto Simoni (Serramenti) nannte seinen Geheimfavoriten auf den Gesamtsieg. Die Stimmen zur 7. Etappe:

Matthias Russ (Gerolsteiner, Gesamtzweiter): "Ich musste alles daran setzen, nicht abgehängt zu werden. Ich kämpfe aber weiter ums Rosa Trikot."

Danilo Di Luca (LPR, Etappenfünfter): "Das ist ein sehr taktischer Giro. Es sind sehr viele starke Mannschaften am Start. Unsere heutige Bilanz fällt positiv aus. Wir haben den Etappensieg und der Konkurrenz ein paar Sekunden abgenommen."

Alberto Contador (Astana, Etappenachter): "Heute bin ich an meine Grenzen gestoßen. Ricco, Di Luca und Piepoli waren sehr stark. Ich hätte nicht gedacht, dass ich auf diesem Niveau mitfahren kann."

Gilberto Simoni (Serramenti): "Ich kann mich nicht an einen so schweren Giro erinnern. Das Rennen ist sehr nervös und konnte diesmal einige Überraschungen mit sich bringen. Vor allem Piepoli muss man im Auge behalten."

Giovanni Visconti (Quick Step, Rosa Trikot): "Morgen wird es ruhiger werden." Christian Henn (Sportlicher Leiter Gerolsteiner): "Matthias hat seinen zweiten Platz hervorragend verteidigt. Erst am kurzen Berg vor dem Ziel war Visconti zu schnell. Es wäre sicherlich schön gewesen, wenn das mit dem Rosa Trikot geklappt hätte. Aber Matthias muss nicht enttäuscht sein. Er hat es probiert und gekämpft und ist wieder ein sehr ordentliches Rennen gefahren. Aber Visconti war im Finale eben einen Tick stärker. Und mit Gewalt geht so etwas ohnehin nicht. Ich gehe aber davon aus, dass wir im Einzel-Zeitfahren am Dienstag nochmal angreifen können.“

Kim Andersen (Sportlicher Leiter bei CSC): "Unsere Jungs haben heute eine starke Leistung gebracht. Wir hatten gleich drei Fahrer in der ersten Gruppe und Chris Anker Sörensen hätte noch weiter vorne landen können, hätte er mit seiner Attacke noch etwas gewartet. Heute war allerdings nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt. Ich habe das Gefühl, dass Chris von Tag zu Tag stärker wird."

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