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18.05.2008 | (rsn) - Auch wenn Toursieger Alberto Contador (Astana) und der Giro-Titelverteidiger Danilo Di Luca (LPR) auf die Konkurrenz keine Zeit verloren haben, so lief die 8. Etappe doch alles andere als nach Plan für die Anwärter auf den Giro-Gesamtsieg.
Di Luca, dem der gestrige Schlussanstieg eigentlich gelegen haben müsste, konnte nicht in die Entscheidung um den Tagessieg eingreifen und wurde nur mit Wohlwollen der italienischen Rennkommission mit derselben Zeit wie der Tagessieger Riccardo Ricco (Saunier Duval) gewertet.
Auch für Di Lucas Konkurrenten Contador lief es nicht besser. Der Astana-Kapitän kam an der Seite von Di Luca ins Ziel - und wurde ebenfalls mit derselben Zeit wie Ricco gewertet. Die kleine Schwächephase von Contador im Etappenfinale könnte auch auf seinen Sturz während des gestrigen Teilstücks zurückzuführen sein. Dort kam der 25-jährige Spanier gemeinsam mit seinem Teamkollegen Steve Morabito zu Fall. Während Contador mit leichteren Verletzungen am rechten Ellenbogen davon kam, musste der Schweizer mit einer Schulterverletzung das Rennen aufgeben.
Quelle: cyclingnews.com