92. Giro d´Italia: Milram benennt Aufgebot

Rohregger, Fothen und Förster sollen´s richten

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Thomas Rohregger (Milram)

Foto: ROTH

06.05.2009  |  (rsn) – Mit einem Trio an der Spitze geht das deutsche Team Milram in die erste große Rundfahrt des Jahres. Beim 92. Giro d’Italia, der am Samstag mit einem Teamzeifahren in Venedig startet, wollen die beiden Deutschen Robert Förster und Markus Fothen einen Tagessieg einfahren, während der Österreicher Thomas Rohregger seinen Blick auf die Gesamtwertung richtet.

„Ich habe mir viel vorgenommen und hoffe auf eine gute Platzierung im Gesamtklassement“, sagte der 26-jährige Kletterspezialist, der vor seiner ersten dreiwöchigen Rundfahrt steht. „Ich bin komplett gesund und habe mich bei der Tour de Romandie wieder stark gefühlt.“ Besonders motiviert geht der Gewinner der Österreich-Rundfahrt 2008 in die Etappen, die durch seine Tiroler Heimat führen. „Der Giro ist die erste große Rundfahrt für mich und sicherlich ein tolles Highlight für jeden Rennfahrer“, so Rohregger.

Dagegen lief die Giro-Vorbereitung weder für Markus Fothen noch für Förster optimal. So musste der ältere der beiden Fothen-Brüder bei der Tour de Romandie wegen eines Grippevirus’ vorzeitig aussteigen. „Der hat mich zwei Tage lang komplett außer Gefecht gesetzt, ist aber überwunden“, so der 27 Jahre alte Rundfahrtspezialist, der beim Giro 2005 für Furore sorgte, als der die Italien-Rundfahrt auf Platz 12 abschloss.

Nicht besser erging es Fothens Teamkollegen Förster. Der 31-jährige Sprinter konnte wegen einer Grippe gar nicht erst in der Romandie starten. Doch auch dieser Infekt ist ausgestanden, Förster und sein Team hoffen auf einen ähnlich erfolgreichen Giro wie im Jahr 2007. Damals konnte der Markkleeberger für sein ehemaliges Gerolsteiner-Team auf der 3. und der 5. Etappe gleich zwei Tagessiege feiern.

Vor seiner ersten dreiwöchigen Rundfahrt als Sportlicher Leiter steht auch Ralf Grabsch. Der 35 Jahre alte Hürther, im Vorjahr noch als Milram-Profi aktiv, trägt gemeinsam mit dem Italiener Vittorio Algeri die sportliche Verantwortung. „Für mich ist es eine neue Erfahrung. Zwar bin ich schon einige dreiwöchige Rundfahrten bis zum Schluss gefahren“, so Grabsch. „Aber als sportlicher Leiter ist es auch für mich ein neues Erlebnis, worauf ich mich schon sehr freue. Dazu kommt, dass gerade dieses Jahr das 100jährige Jubiläum stattfindet. Ich bin sehr gespannt, wie das Rennen laufen wird und gehe natürlich davon aus, dass unser Team den einen oder anderen Erfolg einfahren wird.“

Das Milram-Aufgebot: Luca Barla, Robert Förster, Markus Fothen, Thomas Fothen, Martin Müller, Thomas Rohregger, Matthias Ruß, Ronny Scholz, Björn Schröder

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