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30.07.2026 | (rsn) – Seit Wochen toben in Frankreich verheerende Waldbrände, die auch schon Einfluss auf die Tour de France der Männer genommen hatte. So wurde die Schlussetappe auf die lokalen Runde in Paris beschränkt, da Einsatzkräfte für die Bekämpfung der Feuer benötigt wurden und nicht zur Streckenscherung zur Verfügung standen.
Auch für die am Samstag beginnende Tour de France Femmes (1. - 9. Aug.) stehen schon jetzt Streckenänderungen im Raum. Beim Saisonhöhepunkt der Frauen ist das geplante Finale der am Ventoux endenden Königsetappe gefährdet.
Die Präfektur Vaucluse, in der sich der "Riese der Provence" befindet, hat die A.S.O. gebeten, eine alternative Streckenführung in Erwägung zu ziehen, da auch im Gebiet um den Ventoux Waldbrandgefahr besteht. Die regionalen Behörden warten derzeit weitere Entwicklungen und Wettervorhersagen ab, erwarten jedoch von den Organisatoren der Tour, dass sie eine Alternative für die am Freitag, 7. August, geplante 7. Etappe in Betracht ziehen.
Möglicherweise müssen bestimmte Gebiete gemieden werden; eine Entscheidung hierüber soll bei einer Besprechung am Dienstag, 4. August, getroffen werden. “In einer Zeit, in der Waldgebiete besonders brandgefährdet sind, und angesichts der Tatsache, dass die ursprüngliche Strecke der Tour de France Femmes durch das Gebirge Dentelles de Montmirail führt, hat die Präfektur die Organisatoren gebeten, eine alternative Route zu prüfen, die dieses Gebiet umgeht. Sollte ein extremes Waldbrandrisiko bestehen, wird eine alternative Strecke gewählt“, hieß es in einer Erklärung gegenüber 20 Minutes.
Die Behörden haben auch bereits eine alternative Route vorgeschlagen: Der bergige Schlussteil des Rennens, der 50 Kilometer vor dem Ziel mit dem Col de Suzette (2.Kat.) beginnt, soll umfahren werden. Laut diesem Plan könnte die Zielankunft auf dem Mont Ventoux weiterhin wie geplant stattfinden.
Das Streckenprofil der 7. Etappe der Tour de France Femmes | Foto: Veranstalter
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