--> -->
16.06.2018 | 2385 Kilometer hat Christoph Strasser beim Race Across America schon abgespult (Stand 10 Uhr). Nach wie vor führt er überlegen vor dem Luxemburger Ralph Diseviscourt mit 1989 km, und der Schweizerin Nicole Reist mit 1945 km. Sein Landsmann Thomas Mauerhofer ist mit 1917 km Vierter, und liegt schon fast 470 Kilometer hinter dem vierfachen Gewinner, also mehr als einen ganzen Tag.
Während der Steirer schon die Rocky Mountains bezwungen hat, stehen seinen Konkurrenten noch diese Schwierigkeiten bevor: Man bewegt sich dann knapp 500 Kilometer lang permanent auf über 1800 Metern Höhe. Die Rockies sind keine klassisch europäische Berglandschaft, sondern geprägt durch weite Hochebenen. Fünf Pässe gilt es zu bezwingen, von denen der Wolf Creek Pass mit 3300 Metern der höchste ist. Nach der Hitze in Arizona erwarten die Abenteurer hier Temperaturen bis zum Gefrierpunkt, in den Nächten auf den Passhöhen.
Ein alter Grundsatz des RAAM lautet „ride high – sleep low". Gemeint ist damit, dass die Teilnehmer längere Schlafpausen in der Höhe vermeiden. Denn wie bei Extrem-Bergsteigern lauert die Gefahr eines Höhenlungenödems. Das eingelagerte Wasser im Körper entweicht in das Lungengewebe und behindert den Sauerstoffaustausch, sprich die Atmung. Husten und Fieber sind die Folge und führen zur Aufgabe des Rennens. Auch den viermaligen Sieger Christoph Strasser erwischte es schon zweimal in den Rockies.
Körperliche Handicaps sind aber auch manchmal die Motivation, um das härteste Radrennen der Welt zu bewältigen. So beendete der US-Amerikaner André Kajlich im letzten Jahr das RAAM als Para-Athlet im Solo. "Das Größte was je jemand bei diesem Rennen geschafft hat. Er war im letzten Jahr der wahre König. Das ist sogar für mich völlig unvorstellbar wie man diese Strapazen alleine auf einem Handbike bewältigen kann", zeigte sich Christoph Strasser begeistert.
Auch der Österreicher Thomas Haas möchte mit seinem Renneinsatz für Aufmerksamkeit sorgen. Seit 2003 ist er an Diabetes Typ 1 erkrankt. Zurzeit liegt er am dritten Rang in der Alterskategorie 50 plus. Der 53-Jährige möchte mit einem Finish unter Beweis stellen, dass Spitzenleistungen und Diabetes vereinbar sind: "Mit meinem Projekt will ich allen Diabetikern Mut machen, ihr Leben trotz dieser Diagnose sportlich und aktiv zu gestalten. Ich will zeigen, dass trotz gesundheitlicher Einschränkungen sogar Spitzensport möglich ist".
Der US-Amerikaner Chris Ramsey startet beim Race Across The West. Der "kleine Bruder" der Kontinentaldurchquerung endet nach 1500 Kilometern in Durango, Colorado. Bereits im letzten Jahr versuchte sich Ramsey bei diesem Rennen. Als ehemaliger Triathlet, der sich zehnmal für Hawaii qualifizierte, sollte es keine große Herausforderung sein. Doch im Jahr 2008 wurde bei ihm die Autoimmun-Erkrankung Multiple Sklerose diagnostiziert.
"Eine vollständige Genesung ist nicht wahrscheinlich mit den heutigen Behandlungen. Vor meiner ersten Attacke war ein Ironman kein Problem für mich. Danach hielt ich es nicht einmal eine halbe Stunde am Rad aus. Ich habe mich wieder nach vorne gekämpft. Jede Person geht anders mit MS um. Mein Ziel ist es, mich selbst herauszufordern. Was für andere ein langer Spaziergang ist, ist für mich eben das Race Across America zu finishen".
16.10.2026Zwei Wochen Indoor-Spaß mit Profi-Begleitung Bei ROUVY, der weltweiten Online-Trainingsplattform, ist das Radfahren auf wirklichkeitsnahen virtuellen Strecken nur ein Aspekt – der andere ist der Anspruch, aus Tausenden von Nutzenden eine echte
07.10.2026UCI Granfondo Tre Valli Varesine: Su e giu, auf und ab... Was für das Team Velolease vor sechs Monaten in Italien begann, sollte nun auch dort, südlich der Alpen enden. So reisten wir vergangenes Wochenende in die Lombardei, nach Varese. Es stand mit dem G
05.10.2026Trainieren wie Topstar Rosa Klöser Die Canyon//SRAM-Fahrerin hat gute Chancen, ihre Blitzkarriere mit dem WM-Titel zu krönen. Begleitet wird sie seit 2024 von den Kölner Trainings-Experten von SCYENCE – und die haben nicht nur Sp
18.09.202616. Auflage des KOTL mit Rekord-Starterfeld Noch einmal schlafen – dann gehört der Attersee wieder ganz den Zeitfahrerinnen und Zeitfahrern. Beim King of the Lake fällt dieses Jahr eine neue Bestmarke: Erstmals gehen 1.600 Athletinnen und
17.09.2026BrezelRace: Team Strassacker besetzt Podium und Top Ten Nach fünf Rennen schon Publikumsliebling: Das schwäbische BrezelRace zog am vergangenen Sonntag knapp 3000 Starter an. Es ging über Klassiker-Terrain, durch die Hügel nördlich von Stuttgart, mit
12.09.2026Ultrakurz-Rennen als Rettung des Straßenradsports? (rsn) - Die Glocken des Salzburger Doms läuten passend zur Siegerehrung des City Hill Climbs, einem innovativen Rennkonzept mitten im Zentrum der Mozartstadt. Herzstück ist der 900 Meter lange Aufst
11.09.2026Team Strassacker: Gemeinsam zum Gesamtsieg Nach dem harten Ötztaler Radmarathon stand für das Team Strassacker nur fünf Tage später die nächste Herausforderung auf dem Programm: Das Drei-Etappen-Rennen Riderman in Bad Dürrheim, schon sei
09.09.2026Sauerland-Rundfahrt: Starkes Heimspiel bei der Premiere Elias Jakobs hat dem Team Velolease bei der Premiere der Sauerland-Rundfahrt einen Podiumsplatz beschert: Der Betzdorfer belegte nach 132 Kilometern und rund 2400 Höhenmetern den dritten Rang. Dahint
04.09.2026Team Velolease: Zum vierten Mal auf dem Stockerl Mehr als 4000 Starter jedes Jahr - der Ötztaler Radmarathon gehört für viele Radsportler/innen zum Höhepunkt der Saison. Für das Team Velolease war die 45. Auflage des Klassikers noch einmal etwa
02.09.2026Team Strassacker: Trotz Verpflegungs-Problemen am Podium 227 Kilometer, 5500 Höhenmeter, vier Pässe - schon die blanken Zahlen des Ötztaler Radmarathons sprechen für sich. Am vergangenen Sonntag stellten sich fünf Jungs des Teams Strassacker - Nils Kes
30.08.2026Der Ötztaler Radmarathon im Livestream (rsn) - Der legendäre Ötztaler Radmarathon live und in voller Länge im Stream: 227 Kilometer und 5500 Höhenmeter erwarten tausende Radfahrer am Sonntag. Vier Alpenpässe müssen überwunden werden
27.08.2026Deutschland-Tour Jedermann: Wieder ganz oben am Treppchen Das Jedermannrennen der Deutschland-Tour gehört fest zur Team-Geschichte des Teams Strassacker - war es doch Anlass für seine Gründung. Nachdem wir dabei im Vorjahr leer ausgingen, sollte in diesem