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09.08.2018 | (rsn) – Rund um den Baikal-See führte gestern die 11. Etappe des "Red Bull Trans-Siberian Extreme 2018". 450 Kilometer wurden von Irkutsk nach Ulan-Ude absolviert, der Etappen-Sieg ging erneut an den Russen Wladimir Gusev. Der Gesamtführende Pierre Bischoff rollte nach 16 Stunden an der Seite seiner Verfolger Michael Knudsen und Marcelo Soares über die Ziellinie im südöstlichen Sibirien.
„Der Anfang war ziemlich bergig, auf den ersten 100 Kilometern waren bereits 2000 Höhenmeter zu überwinden. Danach fuhren wir immer entlang des Baikal-Sees. Das war traumhaft, die Kombination aus Seenlandschaft und Bergen im Hintergrund“, erzählte Bischoff, der von seiner Wahlheimat Nauders am Reschen-Pass an die alpine Landschaft gewöhnt ist. Die Gruppe blieb lange zusammen, und der erste Verpflegungs-Stop wurde genutzt, um ein kurzes Bad im Baikal-See zu nehmen.
Nach zwei Drittel der Etappe setzte sich dann Vladimir Gusev von der Gruppe ab, für die fast ausschließlich Pierre Bischoff, der Gesamtführende aus Deutschland, das Tempo machte. „Seine Attacke war mir egal. Im Kampf um das Klassement ist er ja schon raus und ich habe eh fast 400 Kilometer der Etappe geführt, weil ich mich noch am besten fühle und so mein Renn-Tempo bestimmen kann“, erklärte der Duisburger.
40 Minuten hinter dem Russen erreichte die Dreiergruppe mit Bischoff nach 15:52 Stunden das Ziel in Ulan-Ude. „Der Sonnenuntergang war fantastisch und ich kam angenehm belastet ins Ziel“, resümierte der 33-Jährige, auf den jetzt noch vier lange Tages-Etappen bis Wladiwostok warten. Die 12. Etappe heute ist 660 Kilometer lang und führt das Feld nach Chita.
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