Menschen in afrikanischen Ländern viel stärker gefährdet

World Bicycle Relief: Fahrräder für die Pandemie-Vorsorge

Von Kristina Jasiunaite

Foto zu dem Text "World Bicycle Relief: Fahrräder für die Pandemie-Vorsorge"
| Foto: worldbicyclerelief.org

01.04.2020  |  Die Covid-19-Pandemie betrifft uns alle - weltweit: Viren kennen keine Grenzen. Schon in Ländern wie Deutschland kommen die Gesundheits-Systeme an ihr Limit. Wie man sich vorstellen kann, sind die Menschen in unseren afrikanischen Programm-Ländern noch viel stärker gefährdet. Dort ist die Gesundheits-Infrastruktur auch ohne akuten Krankheitsausbruch schon unzureichend.

Unsere Partner vor Ort benötigen dringend mehr Fahrräder für das Krankenpflege-Personal.
Jetzt ist es wichtiger denn je, Menschen in abgelegenen Dörfern zu erreichen, um sie über schützende Maßnahmen aufzuklären und sie zu versorgen.

Je schneller wir Fahrräder bereitstellen können, desto mehr Menschen können wir helfen. Krankenpfleger/innen sind für Menschen in ländlichen Gemeinden oft der einzige Kontakt mit dem Gesundheits-System. Mit ihnen steht und fällt die medizinische Versorgung für Millionen Menschen.

Mit dem Fahrrad können Pflegekräfte zehnmal mehr Familien erreichen
als zu Fuß, und so zehnmal mehr Menschen aufklären, wie sie sich vor dem Virus schützen können - und damit Leben retten. Je schneller wir Fahrräder bereitstellen, desto mehr Menschen können wir helfen.

Unser Ziel ist, so schnell wie möglich 2500 ambulante Pflegekräfte mit Fahrrädern für die Pandemie-Vorsorge mobil zu machen. Mit 134 Euro spendest Du ein Fahrrad - das in Afrika in diesen Wochen so wertvoll ist wie nie zuvor...

Kristina Jasiunaite ist Geschäftsführerin von World Bicycle Relief Europa.

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