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26.02.2022 | (rsn) - Auf den Spuren der Tour-de-France-Profis unterwegs zu sein, ist für viele Hobby-Radsportler ein Traum. Eine ganz besondere Art, die "Große Schleife" durch Frankreich selbst zu erfahren, ist das britische Charity-Projekt "Le Loop", lange bekannt als "Tour de Force".
Hier kann man jedes Jahr die Original-Route der
Frankreich-Rundfahrt jeweils eine Woche vor den Profis entweder komplett fahren, oder einen von zehn "Happen", den die Veranstalter ausgewählt haben: die "Loops". Man legt sozusagen schon mal die Spuren für die Profis - im eigenen Tempo, ohne Zeit-Limit und ohne Renn-Charakter.
Im Reise-Paket sind Begleitung während der Etappen, vier Verpflegungs-Stationen pro Tag, Gepäcktransport, Unterkünfte, Frühstück und Abendessen sowie die Unterstützung durch Mechaniker und medizinische Betreuung, auch Massagen gibt es (für einen kleinen Aufpreis).
Vom 24. Juni bis 18. Juli sind die "Loop"
-Teilnehmer/innen in Dänemark, Frankreich und der Schweiz unterwegs, auf den Pavés von Paris - Roubaix, in Alpe d' Huez, auf dem Galibier (sogar zweimal!) und der Planche des Belles Filles, in Paris - überall, wo auch die Profis jeweils sieben Tage später fahren werden. Wählen kann man unter verschiedenen "Loops" mit einer Länge zwischen zwei Tagen oder der kompletten Tour.
Und "Le Loop" hat neben dem Abradeln der Tour-Route einen weiteren Sinn: Mit der Anmeldung verpflichten sich die Starter/innen, eine bestimmte Spendensumme für den britischen William Wates Memorial Trust zu sammeln. Diese Stiftung setzt sich für benachteiligte junge Menschen ein, um zu verhindern, dass diese in die Kriminalität abrutschen.
Sie wurde von der Familie des jungen William Wates
ins Leben gerufen, der während eines Auslandsaufenthalts 1996 in Zentral-Amerika Opfer der Straßen-Kriminalität geworden und gestorben ist. Seit der ersten "Tour de Force" im Jahr 2006 hat das Event laut William Wates' Vater Rick Wates, Vorsitzender von "Le Loop", mehr als drei Millionen Pfund an Spenden eingebracht.
Die Anmeldegebühr beträgt zwischen 450 Pfund (für zwei Etappen und drei Nächte) und 3700 Pfund (für 21 Etappen und 24 Nächte). Dazu kommen Fundraising-Verpflichtungen zwischen 800 und 3000 Pfund, je nach ausgewähltem "Loop".
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